SPÖ: Leichtathletikanlage Eisenstadt – Bau stockt

Eisenstadt, 4. 4. 2019

Steiner kann Eröffnungstermin im Frühjahr nicht halten!

spö

Lisa Vogl: „Trotz gefasster Gemeinderatsbeschlüsse schafft es Steiner nicht die Anlage zeitgerecht zu realisieren!“

„Im Juli 2018 haben wir den Grundsatzbeschluss zum Bau einer Leichtathletikanlage in Eisenstadt gefasst und seitens der SPÖ mitgetragen. Die Fertigstellung war für das Frühjahr 2019 geplant (nachzulesen in mehreren Medienberichten). Ein Lokalaugenschein lässt allerdings nicht darauf schließen, dass die Anlage zeitnah in Betrieb geht. Die Säumigkeit von Bürgermeister Thomas Steiner lässt nicht nur viele Fragen offen, sondern schadet auch dem Sportland Burgenland. Dass man nun doch infrastrukturelle Maßnahmen wie WC-Anlagen, Duschen, Umkleide, Kantine und Lagerraum in Form von Containern, sowie Zuschauermöglichkeiten errichten will ist nur ein optisches Vertuschen von inhaltlichem Versagen“, kritisiert SP-Vizebürgermeisterin Lisa Vogl das langsame Tempo der Umsetzung.

Seitens des Landes wurde eine Bedarfszuweisung in Höhe von € 900.000 zugesagt. Auch seitens des Bundes gibt es Zuwendungen von € 200.000. Die Grundstücke für das Bauvorhaben stellt die Stadtgemeinde Eisenstadt zur Verfügung – jedoch waren diese Flächen laut Landesschulrat nicht zur Gänze lastenfrei gestellt. ÖVP-Bürgermeister Thomas Steiner hatte nun die Aufgabe das „Vorrecht“ des Bildungsministeriums auf einen Flächenteil von rund 5.000 Quadratmetern mit seinem ÖVP-Kollegen Heinz Fassmann lastenfrei zu stellen – eine Einigung für dieses wichtige Projekt steht laut dem Landesschulrat weiter aus. Vizebürgermeisterin Vogl: „Es ist schade, dass ein so wichtiges Projekt wie die Leichtathletikanlage für unsere Sportlerinnen und Sportler, aber vor allem auch für unsere Schülerinnen und Schüler nicht vorangetrieben wird.“ Durch die Bauverzögerung befürchtet Stadträtin Anika Karall auch Mehrkosten für das Projekt.

„Die SPÖ Eisenstadt fordert die Offenlegung der Fakten die zur Verzögerung führen und völlige Transparenz in der weiteren Vorgehensweise“, so Lisa Vogl abschließend.

 

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