Echter Klimaschutz geht nur mit grün- auch in Europa!

Eisenstadt, 4. 4. 2019

Grüne Burgenland treten mit motiviertem Team für Klimagerechtigkeit, eine andere Wirtschaft und eine europaweite Agrarwende ein
gruene

„Für mich als jungen Menschen erscheint die EU als selbstverständlich, denn ich bin sozusagen mit ihr aufgewachsen. Daher möchte ich auch etwas dazu beitragen, dass die EU weiter gestärkt und ausgebaut wird“, sagt Mirjam Kayer, die für die Grünen auf dem neunten Listenplatz bei der EU-Wahl antritt. Die 24-jährige Lehramtsstudentin ist Gemeinderätin der GRÜNEN in Pinkafeld und eine der jüngsten Kandidatinnen österreichweit für die Wahl zum Europaparlament Ende Mai.

„Ich bin der Überzeugung, dass die Politik unbedingt mehr junge engagierte Menschen benötigt, weil wir noch den größten Teil unserer Zukunft vor uns haben und diese Zukunft aus heutiger Sicht sehr bedrohend wirkt. Genau deswegen benötigt es unter anderem eine radikale Wende im Umgang mit unserer Natur“, so Kayer.

Mit ihrer Kandidatur will sich Mirjam Kayer für ein ökologisches, soziales und weltoffenes Europa einsetzen. „Die Grünen sind die einzigen, die den Umwelt- und Klimaschutz im Fokus haben und sich verlässlich dafür einsetzen, dass auch unsere Kinder und Enkelkinder in 50 Jahren auf diesem Planeten gut leben können. Wir brauchen Klimagerechtigkeit und einen Systemwandel, damit Menschen und Umwelt nicht mehr ausgebeutet werden. Denn es geht um unsere Zukunft und unsere Erde!“

Roland Lehner, 45,  aus Oberpullendorf kandidiert auf der GRÜNEN Europawahlliste, weil er sich für eine gänzlich andere Wirtschaftspolitik einsetzen möchte. Lehner ist Unternehmer und schon seit 2012 Gemeinderat der GRÜNEN in Oberpullendorf. Er möchte mit seiner Kandidatur auch jene Leute überzeugen, die der EU kritisch gegenüberstehen.

„Die EU, die wir haben, hat mit der EU, die wir haben sollten, nicht viel gemein. Deshalb brauchen wir endlich einen radikalen Wechsel hin zu einer progressiven Wirtschaftspolitik – im Interesse der Menschen, der Umwelt und der zukünftigen Generationen“, so Lehner.

Dass diese Europawahl nicht nur eine Klimawahl sondern auch eine Landwirtschaftswahl ist, davon ist Irmi Salzer, 48, Biobäuerin und Agrarexpertin aus Litzelsdorf, überzeugt.

„Das neu gewählte Parlament wird darüber entscheiden, wie hunderte Milliarden Steuergelder in den nächsten Jahren verteilt werden – entweder für eine Agrarindustrie, die mit Tierfabriken, Pestiziden und Gentechnik die Klimakrise befeuert und das Insektenartensterben vorantreibt. Oder aber für eine Landwirtschaft, die mit Humusaufbau und ökologischer Produktion zur Lösung der zukünftigen Herausforderungen beiträgt. Umso wichtiger ist es, dass eine starke GRÜNE Fraktion im EU-Parlament daran arbeitet, dass die Bürgerinnen und Bürger gesunde Lebensmittel auf den Teller bekommen, die ohne Tierleid, Gift auf dem Acker und Verschmutzung von Böden und Gewässern hergestellt werden“, sagt Salzer.

Alle drei KandidatInnen sind davon überzeugt, dass es gerade in Zeiten des Brexit und zunehmender nationalistischer Tendenzen wichtig ist, an einem solidarischen gemeinsamen Europa zu arbeiten.

„Ich möchte, dass die EU ausgebaut wird und nicht primär die einzelnen nationalstaatlichen Interessen gefördert werden, sondern die EU zu einem großen Ganzen heranwächst. Um die Klimakrise zu bewältigen und ein sozial gerechtes Europa aufzubauen, braucht es gemeinsame Anstrengungen statt kleinkarierter Nationalstaatlichkeit. Dafür trete ich ein und deswegen kandidiere ich“, bringt es Mirjam Kayer auf den Punkt.

 

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