Sichtbares Zeichen für den Frieden enthüllt

Mogersdorf, 27. 3. 2019

Feierliche Denkmalenthüllung im Beisein von LT-Präsidentin Verena Dunst und ranghohen Repräsentanten der Republik Türkei

In der Schlacht bei Mogersdorf und St. Gotthard zwischen dem Osmanischen Reich und den Habsburgern kamen am 1. August 1664 rund 13.000 Soldaten ums Leben, rund 12.000 davon auf türkischer Seite. 2015 wurde bei der Mogersdorfer Anna-Kapelle ein Obelisk errichtet, der an die gefallenen osmanischen Soldaten erinnert. Nun wurde das Mahnmal für den Frieden im Beisein von Landtagspräsidentin Verena Dunst, dem stellvertretenden türkischen Außenminister S.E. Yavuz Selim Kiran und dem Türkischen Botschafter in Österreich, S.E. Ümit Yardim, im feierlichen Rahmen offiziell enthüllt.

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„Der Obelisk zum Gedenken an die am 1. August 1664 gefallenen Soldaten des osmanischen Reiches im Kampf gegen die Habsburger ist ein weiteres wichtiges Zeichen für den Frieden“, betonte Dunst in ihrer Rede. Überhaupt stehe Mogersdorf heute wie kaum eine andere Gemeinde für den Frieden. Dies habe auch mit dem engen Bezug der südburgenländischen Gemeinde zu den historischen Ereignissen rund um die Schlacht 1664 zu tun. „Das Mahnmal am Schlösslberg, der Friedensweg in Richtung Schlösslberg und der heute offiziell enthüllte Obelisk stehen für die besondere Friedenskultur, die es hier gibt“, so Dunst. Mogersdorf stehe beispielhaft für eine Kultur des Miteinanders und für kulturelle Vielfalt.
Vize-Außenminister Yavuz Selim Kiran lobte die guten Beziehungen der Türkei zu Österreich und hob hervor, dass die türkische Gemeinschaft im Burgenland hierzulande gut aufgehoben sei. Er gratulierte Gemeinde und Land für das Friedensdenkmal.

Im Zeichen der freundschaftlichen Beziehung lud der Botschafter der Türkei in Österreich, Ümit Yardim, LT-Präsidentin Dunst zu einem Gespräch in die Botschaft in Wien ein.

 

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