Wohnland Burgenland: Qualitätsvoll, leistbar und ressourcenschonend

Eisenstadt, 22. 3. 2019

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Landesrat Mag. Dorner sieht OSG-Projekt in Eisenstadt als Paradebeispiel für nachhaltiges Bauen in gewachsenen Strukturen mit Unterstützung der Burgenländischen Wohnbauförderung

Die Wohnbauförderung hat seit langer Zeit eine große Bedeutung für das Burgenland. Im Vordergrund steht dabei, leistbares Wohnen in hoher Qualität zu gewährleisten. Im Jahr 2019 sind dafür rund 125 Millionen Euro an Budget vorgesehen. „Mein Ziel als Wohnbaureferent ist es, das Burgenland zum Wohnland Burgenland zu machen, um dadurch den Burgenländerinnen und Burgenländern noch mehr die Möglichkeit zu geben, hier im Burgenland – sei es jetzt im Bereich des Eigenheimes, durch den Bau eines Einfamilienhauses, aber auch beim sozialen Wohnbau, durch das Beziehen einer Wohnung – sesshaft zu werden. Die 2018 beschlossene Wohnbauförderung Neu hat das Burgenland als Wohnland hier noch attraktiver gemacht. Ein wichtiger Aspekt ist dabei nicht nur der Soziale, sondern auch der Ökologische, denn der schonende Umgang mit unseren Ressourcen darf nicht hintangestellt werden. Das neue Gesetz bietet deshalb auch Anreize für die Revitalisierung bereits bestehender, bisher nicht für Wohnzwecke genutzter Gebäude. Ein Vorzeigeprojekt für nachhaltiges Bauen in gewachsenen Strukturen wird aktuell hier in Eisenstadt von der Oberwarter Siedlungsgenossenschaft (OSG) umgesetzt“, betonte Wohnbaulandesrat Mag. Heinrich Dorner in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit KommR Dir. Dr. Alfred Kollar, Obmann und Geschäftsführer der Oberwarter Siedlungsgenossenschaft, gegenüber Medienvertretern.

Das ehemalige SVB Gebäude in zentraler Lage, ein Betonbau aus den 80er Jahren, wurde von der OSG gekauft und wird – den heutigen technischen und wärmeschutzmäßigen Anforderungen angepasst – in ein modernes Wohnhaus umgebaut. „Ein immer wichtigeres Thema für uns wird das Bauen in gewachsenen Strukturen, denn das Thema der Nutzung von brachliegenden Industrie-, Gewerbe- und Wohnflächen wird immer wichtiger, um den Bodenverbrauch nachhaltig einzudämmen. Die Oberwarter Siedlungsgenossenschaft hat diesen Weg vor Jahren bereits erfolgreich eingeschlagen und gezielt Projekte umgesetzt, indem man brachliegende Gebäude gekauft, saniert und – wie jetzt hier in Eisenstadt – in ein modernes Wohnprojekt umgewandelt hat“, so KommR Dir. Dr. Alfred Kollar, Obmann und Geschäftsführer der Oberwarter Siedlungsgenossenschaft.

Insgesamt 44 Wohnungen – vorwiegend Kleinwohnungen, als Startwohnungen für junge Menschen oder auch für die ältere Generation – werden hier entstehen. Zusätzlich wird um ein Dachgeschoß erweitert. Hier werden gezielt moderne Wohnungen mit großzügigen Dachterrassen errichtet. Die Fertigstellung ist für das Frühjahr 2020 geplant. Dazu Wohnbaulandesrat Mag. Heinrich Dorner: „Mit der Burgenländischen Wohnbauförderung Neu sichern wir den sozialen Wohnbau und schaffen Anreize für den Bau von Einfamilienhäusern. Bereits einige Tage nach meinem Amtsantritt konnten wir in der ersten Sitzung des Wohnbauförderungsbeirates mehr als 11 Millionen Euro an Wohnbaugeldern bewilligen und damit 447 Wohneinheiten fördern. Wir stärken damit die Baubranche und somit auch den heimischen Arbeitsmarkt. Mit diesen finanziellen Mittel schonen wir aber auch die Umwelt, denn wir setzen einen wesentlichen Schwerpunkt auf ressourcenschonendes, bodenverbrauchsparendes Bauen.“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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