KRAGES – Grüne kritisieren Umgang mit Steuergeld

Eisenstadt, 8. 3. 2019

Eine teure Entlassung und Auftragsvergaben ohne Einhaltung der Vergaberichtlinien

Insgesamt 83 Empfehlung weisen die Rechnungshöfe zum Bericht über die KRAGES aus. Die Rechnungshöfe kritisieren, dass vergaberechtliche Bestimmungen zum Nachteil der KRAGES nicht eingehalten wurden. Fehlende Preisvergleiche machten mögliche Preisvorteile unmöglich. So verbrauchte die KRAGES 2017 Lebensmittel im Wert von ca. 1,1 Mio. Diese wurden per Direktvergaben gekauft, ohne Vergleichsangebote. Vergabeverfahren gab es dafür ebenso keines. „Das widerspricht nicht nur den Vergaberichtlinien, sondern ist vor allem ein verschwenderischer Umgang mit Steuergeldern,“ meint dazu der Grün-Abgeordneter Wolfgang Spitzmüller.

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„Die Entlassung des Geschäftsführers war teuer, übereilt und wurde offenbar aufgrund falscher Gründe ausgesprochen, immerhin hat die KRAGES alle Anschuldigungen zurückgenommen.“ sagt Spitzmüller. Acht Auftragnehmer wurden im Vorfeld der Entlassung beauftragt, diese verursachten Kosten in der Höhe von über 500.000 Euro. „Weitere Kosten liegen im Dunkeln, da bei der Einigung zwischen Schnedl und der KRAGES Geheimhaltung vereinbart wurde, das ist intransparent und nicht hinzunehmen, immerhin sind das öffentliche Gelder,“ ärgert sich Spitzmüller.

 

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