8. 3. 2019 – Polizei News

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Sturmschäden im Bezirk Güssing

Am gestrigen Nachmittag kam es im Bezirk Güssing zu Zwischenfällen ausgelöst durch den starken Wind.

Die freiwilligen Feuerwehren von Rohr und Bocksdorf musste am späten Nachmittag aufgrund der heftigen Sturmböen ausrücken.

Auf einem abgelegenen Anwesen in Rohr wurde eine ca. 25 Meter hohe Fichte durch den Sturm umgedrückt. Dadurch war die dortige Gemeindestraße unpassierbar und eine Telefonleitung entlang der Gemeindestraße wurde beschädigt. Der Baum konnte von der Feuerwehr Rohr entfernt und die kurzfristige Sperre der Gemeindestraße bald wieder aufgehoben werden.

Auf der B 57, im Gemeindegebiet von Bocksdorf, wurde ein von einem Klein-LKW gezogener Planen Anhänger durch eine Böe von der Fahrbahn in den Straßengraben geweht. Der Anhänger wurde von der Feuerwehr Bocksdorf geborgen wobei es zu wechselseitigen Verkehrsanhaltungen kam.

Personen kamen in beiden Fällen nicht zu Schaden.


Kupferdiebe festgenommen

Am Mittwoch den 6. März 2019 konnten Polizisten aus Rechnitz zwei polnische Staatsbürger nach einem Kupferdiebstahl festnehmen. Sie wurden in eine Justizanstalt eingeliefert.

Am 6. März 2019 gegen 08:25 Uhr nahmen die Polizisten ein Fahrzeug mit polnischem Kennzeichen in Rechnitz auf dem Parkplatz der ehemaligen Lungenheilstätte wahr. Darin befanden sich zwei Männer welche schliefen.

Erst nach längerem und intensivem Klopfen öffnete einer der Beiden offensichtlich widerwillig das Fahrzeug. Die Polizisten erkannten sofort einen Mann, welcher bereits im Vorjahr festgenommen wurde.

Bei den Männern handelt es sich um polnische Staatsangehörige im Alter von 36 und 38 Jahren. Im Auto konnten Stirnlampen, Schraubenzieher, Tapeziermesser und eine Handsäge vorgefunden werden.

Der 38-Jährige hinterließ am 17. Jänner 2019 bei einem Einbruch am selben Tatort eine DNA-Spur. Beim Betreten der Seiteneingangstür der Lungenheilstätte wurde eine Tür gewaltsam aufgebrochen.

Im Kellerbereich entfernten sie die massiven Eisenabdeckungen eines großen Notstromaggregates um die darin befindlichen Kupferwicklungen entfernen zu können. Dabei wurde das Aggregat stark beschädigt.

An mehreren Stellen entfernten sie aus den Leitungen Kupferkabel. Es handelt sich um die gleiche Arbeitsweise wie bei den vorangegangen Einbruchsdelikten.

Bei der Einvernahme waren die beiden Männer geständig seit November 2018 Kupferkabel im Wert von einer Summe im unteren fünfstelligen Eurobereich gestohlen, und diese am Schwarzmarkt in Polen gewinnbringend verkauft zu haben.

Sie pendelten einmal wöchentlich zwischen Polen und Österreich und transportierten  dabei jeweils 300 kg Kupfer. Beide sind in Haft.


Betrug beim Einkauf

Drei Männer lenkten in einem Supermarkt die Kassiererin ab und erbeuteten Bargeld.

Nach einem Einkauf in einem Lebensmittelgeschäft eines Einkaufszentrums bei Mattersburg wollten drei Männer am Nachmittag des 07. März 2019 an der dortigen Kasse bezahlen. Während des Bezahlvorganges verwickelten die Männer die Kassiererin in ein Gespräch, um sie abzulenken.

Die Frau bemerkte nach kurzer Zeit das Vorhaben der Unbekannten und sagte, dass sie den Kassastand überprüfen werde. Daraufhin verließen die Männer fluchtartig das Geschäft.

Beschrieben werden die drei als schlank mit großer Statur, dunklen Haaren, vermutlich arabischer Herkunft, einer der Männer trug einen Vollbart. Sie flüchteten in unbekannte Richtung.

Der durch die unbekannten Täter verursachte Schaden bewegt sich im niedrigen dreistelligen Eurobereich.


Festnahme an der Grenze

Ein 27-jähriger Slowake wollte nach Österreich einreisen und wurde von der Polizei festgenommen.

Beim Grenzübergang an der Nordostautobahn A 6 bei Kittsee, Bezirk Neusiedl am See, stellte sich am Vormittag des 07. März 2019 ein 27-jähriger slowakischer Staatsbürger einer Kontrolle durch die Polizei.

Im Zuge der Überprüfung der Person stellte sich heraus, dass gegen den Mann eine aufrechte Festnahmeanordnung einer inländischen Justizbehörde aufgrund von Eigentumsdelikten sowie ein Aufenthaltsverbot bestanden.

Der Slowake wurde von den Beamten festgenommen und in eine Justizanstalt überstellt.


Wohnhausbrand in Neufeld

Am heutigen Vormittag kam bei einem Wohnhausbrand in Neufeld ein Ehepaar ums Leben.

Der Brand wurde gegen 09:00 Uhr von einer Frau entdeckt die über Notruf die Einsatzkräfte verständigte. Beim Eintreffen der freiwilligen Feuerwehr Neufeld stand der Dachstuhl des Einfamilienhauses bereits in Vollbrand. Aus einem Zimmer im Obergeschoß war Rauch ersichtlich. Von der Feuerwehr wurde die Eingangstüre aufgebrochen und mit den Löscharbeiten im Obergeschoss begonnen. Im Zuge der Löscharbeiten wurden im Schlafzimmer die Leichen der beiden Bewohner, ein 80 jähriger Mann und seine 83-jährige Gattin entdeckt uns ins Freie gebracht. Die anwesende Notärztin konnte nur mehr den Tod des Ehepaares feststellen.

Ein Fremdverschulden konnte bei der durchgeführten kriminalpolizeilichen Leichenbeschau ausgeschlossen werden.

Bei den Löscharbeiten waren neben der FF Neufeld auch noch die Feuerwehren aus Hornstein, Eisenstadt und Ebenfurth eingesetzt.

Aufgrund der raschen Brandbekämpfung bestand keine Gefährdung für angrenzende Objekte und sonstigen Personen.

Durch den Brand wurden das Obergeschoß und die Dachkonstruktion vollständig beschädigt.

Brandursache war laut Aussage der Beamten des Landeskriminalamtes ein Heizlüfter, der zu nahe an dem zur Genüge vorhandenen Gerümpel stand.

Die Höhe des Schadens ist derzeit nicht bekannt.


 

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