Vollversammlung des Burgenländischen Gemüsebauverbandes

St. Andrä, 21. 2. 2019

Frisches und gesundes Gemüse aus dem Burgenland

Vollversammlung des Burgenländischen Gemüsebauverbandes am 21. Februar 2019 in St. Andrä, Gasthaus „Zur Linde“

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Vollversammlung des Bgld. Gemüsebauverbandes am 21. Feber 2019 in St. Andrä – v.l.n.r.: Bezirksreferent Dipl.-Ing. Alfred Brasch, Kammerrat Martin Öhler, Gemüsebauberaterin Ing. Bettina Huber, Obmann-Stv. Ing. Clemens Opitz, Obmann Ing. Martin Rieschl und Geschäftsführer Ing. Mario Almesberger

„Die burgenländischen Gemüsebauern produzieren fast alle heimischen Gemüsearten. Hauptsächlich kommt das burgenländische Gemüse über Gemeinschaftsvermarkter, wie der „Vertriebsgesellschaft Seewinkler Sonnengemüse“, der „Gemüseerzeugerorganisation Ostösterreich (GEO)“ und dem Handel zu den Konsumenten. Aber auch die Vermarktung ab Hof hat bei vielen heimischen Gemüsebauern einen hohen Stellenwert. Aufgrund der Regionalität der Produkte gibt es kürzere Transportwege. Regionalität der Produkte heißt heimisches Gemüse mit hohen Qualitätsstandards. Beim Kauf von Gemüse im Lebensmittelhandel empfehle ich den Konsumenten auf das AMA-Gütesiegel oder AMA-Biozeichen zu achten, dann können sie sicher sein, dass es sich um heimische Produkte handelt“, so der Kammerrat der Burgenländischen Landwirtschaftskammer Martin Öhler, anlässlich der Vollversammlung des Burgenländischen Gemüsebauverbandes am 21. Feber 2019 in St. Andrä.

Obmann Ing. Martin Rieschl: „Die ca. 250 burgenländischen Gemüsebauern produzieren auf 1.455 ha in Glashäusern, Folientunnels und im Freiland die verschiedensten Gemüsearten wie etwa Salate, Paradeiser, Paprika, Chinakohl, Radieschen, Sellerie, Kraut, Kohlgemüse, Wurzelgemüse wie etwa Karotten, Porree und Zwiebeln. Unsere Gemüsebauern bewirtschaften ihre Flächen nach den strengen AMA-Gütesiegelrichtlinien und müssen lückenlose Aufzeichnungen tätigen, welche laufend von einer unabhängigen Stelle kontrolliert und zertifiziert werden. Heimisches Gemüse wird auch ständig beprobt und in anerkannten Labors untersucht. Somit wird sichergestellt, dass nur höchste Qualitäten in die Handelsketten gelangen bzw. von den Bauern direkt verkauft werden“.

Der Gemüsebau im Burgenland hat eine Wertschöpfung von rund 25 Millionen Euro pro Jahr. Der Gemüse-Pro Kopfverbrauch in Österreich schwankt zwischen 112 kg und 115 kg im Jahr. Obmann des Burgenländischen Gemüsebauverbandes, welcher 120 Mitgliedsbetriebe hat, ist Ing. Martin Rieschl aus Andau. Geschäftsführer ist der Gemüsebauberater der Burgenländischen Landwirtschaftskammer, Ing. Mario Almesberger.

 

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