Julia Dujmovits verbreitet Olympiafieber in Volksschule

Bad Sauerbrunn,  22. 2. 2019

Bis zu den nächsten Olympischen Spielen in Tokio dauert es noch eineinhalb Jahre. Doch in der Volksschule Bad Sauerbrunn geht bereits jetzt das Olympiafieber um – auch dank Julia Dujmovits.

 

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Olympiasiegerin Julia Dujmovits mit Kindern der 3. Klassen der Volksschule Bad Sauerbrunn

Auf Initiative von ASVÖ-Bewegungscoachin Eva Pauschenwein widmen sich die dritten Klassen der Volksschule Bad Sauerbrunn seit einigen Wochen intensiv dem Thema Olympia. In dem fächerübergreifenden Projekt stehen nicht nur die täglichen Bewegungs- und Sporteinheiten, sondern auch Werken, Zeichnen, Musik oder Sachunterricht ganz im Zeichen der fünf Ringe.

Seinen vorläufigen Höhepunkt erlebte das Bad Sauerbrunner Olympiafieber am 20. Februar mit dem Besuch von Julia Dujmovits. Vor rund 200 strahlenden Kinderaugen hielt Burgenlands einzige Olympiasiegerin einen Impulsvortrag, beantwortete unzählige Fragen und schrieb fleißig Autogramme.

„In den letzten Tagen war die Aufregung der Kinder wirklich riesig. Umso toller, wieviel Zeit sich Julia dann für sie und ihre Fragen genommen hat. Der absolute Renner war natürlich ihre mitgebrachte Goldmedaille von Sotschi“, erzählt Organisatorin Pauschenwein. Bei ihrem Besuch wollte Dujmovits den Kindern auch eine Botschaft mit auf den Weg geben: „Meine Karriere hat mir gezeigt, dass man immer an seine Träume glauben muss – auch wenn es einmal Rückschläge gibt.“

Träumen ist auch im weiteren Verlauf des Bad Sauerbrunner Olympiaprojekts erlaubt. Schließlich steht am 12. April noch die schulinterne Version der Olympischen Spiele am Programm. „Inklusive Eröffnungsfeier mit Olympischem Eid, Olympischem Feuer – in Form einer selbstgebastelten Kerze – und einer vom Chor gesungenen Hymne sowie vier bis fünf Bewerben“, erklärt Pauschenwein. Freiwilligkeit und Spaß stehen bei dem vom ASVÖ Burgenland unterstützten Projekt klar im Vordergrund. „Alle Lehrpersonen sind mit vollem Engagement dabei und jedes Kind kann sich im Rahmen seiner Interessen einbringen. Wer sich nicht gerne in Wettkämpfen misst, kann etwa in die Schiedsrichterrolle schlüpfen“, erläutert die zweifache Karate-Europameisterin und burgenländische Sportlerin des Jahres weiter.

Es scheint also gut möglich, dass das Olympiafieber in Bad Sauerbrunn bis zu den großen Olympischen Spielen in Tokio im nächsten Jahr anhält. Und falls doch nicht: Spätestens, wenn in Japans Hauptstadt das Feuer brennt, wird auch in der Volksschule wieder das Olympiafieber ausbrechen.

 

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