Petrik: „Doskozil soll ohne Abstriche zu seinem Wort stehen.“

Eisenstadt, 8. 2. 2019

In der Diskussion um die Verlängerung der A3 bis zur ungarischen Grenze befürchten die GRÜNEN eine Abweichung Landesrat Doskozils von seiner früheren Linie. Auf eine parlamentarische Anfrage von Regina Petrik (GRÜNE) legte er sich im Herbst 2018 darauf fest einer Verlängerung der A3 nur dann zuzustimmen, wenn keine Anrainergemeinde einen Einspruch hätte. Jüngste Aussagen des Landesrats beziehen sich nur auf den Lärmschutz entlang der Strecke Müllendorf – Klingenbach. Petrik erinnert Doskozil an seine frühere Aussage: „Der designierte Landeshauptmann sollte sich nicht durch Verkehrswünsche des Nachbarlandes von seiner einmal angesagten Linie abbringen lassen. Ob eine Transitstrecke durch das Burgenland gebaut wird, sollte im Burgenland und nicht in Ungarn entschieden werden“, stellt Petrik klar. „Lärmschutzmaßnahmen lösen nur das Lärmproblem, aber kein einziges Umweltproblem. Wände gegen CO2 und Feinstaub gibt es nicht. In der Verkehrspolitik muss endlich verstanden werden, dass Güter auf die Schiene verlagert müssen, um Transitlawinen vermeiden zu können.“

gruene

 

Share Button

Related posts