Lebensland Burgenland!

Neusiedl, 8. 2. 2019

Aktuelles aus dem Bezirk Neusiedl am See

 

spö
SP-NR Erwin PREINER und LAbg. Kilian BRANDSTÄTTER

„Die Kriminalität im Burgenland und auch im Bezirk zeigt sich 2018 rückläufig. Der Wohnraumeinbruch und die Gewalt- und Wirtschaftsdelikte sind gesunken. Dies beweist wieder einmal, dass wir im sichersten Bundesland Österreichs leben. Danke dafür an die Polizei im Burgenland“, so SP-NR Erwin PREINER am Beginn der Pressekonferenz.

Einbrüche in Wohnungen und Wohnhäuser sind im Burgenland um über 33,7 Prozent von 98 auf 65 Anzeigen gesunken. Zahl der Gewaltdelikte ist von 298 auf 280 Anzeigen nur leicht gesunken, die Wirtschaftskriminalität ist um über 18 Prozent von 604 auf 491 Anzeigen zurückgegangen.

„Erfreulich ist ebenso der Rückgang der Arbeitslosigkeit. Mit einem Minus von 4,8 Prozent ist die Arbeitslosigkeit im Burgenland im Jänner wieder über dem Österreich-Schnitt zurückgegangen. Im Bezirk Neusiedl im Vergleich 12/2017 zu 12/2018 um -3,1 %“, zeigt sich PREINER erfreut.

Das Burgenland ist damit auch weiterhin die Nummer 1 in der Ostregion. Nach dem Beschäftigungsrekord im Jahr 2018 mit > 105.000 Beschäftigten sind wir also weiter auf einem guten Weg.

„Auch nach dem Jahr des Ehrenamtes gilt es unsere unzähligen freiwilligen Helfer nach Kräften zu unterstützen. Jede/r 2. BurgenländerIn ist unentgeltlich in einem Verein tätig! Auch hier ist wieder einmal des Burgenland Vorreiter. Das Burgenland hat im eigenen Verantwortungsbereich bereits Richtlinien für die Dienstfreistellung von Einsatzhelfern. Freiwilligen bei der Feuerwehr und Mitgliedern anderer Blaulichtorganisationen, die im Landes- oder Gemeindedienst beschäftigt sind, wird jährlich bis zu zehn Tage bezahlter Sonderurlaub für Einsätze und Schulungen gewährt. Ich fordere eine bundeseinheitliche Regelung für die Lohnfortzahlung und Dienstfreistellung für freiwillige Helfer im Katastropheneinsatz. Die Aktuelle Situation – Schneefall – Lawinen – zeigt, dass es in ganz Österreich ohne Freiwillige nicht geht“, begründet PREINER seine Forderung.

Eine ebenso langjährige Forderung ist die MWST-Befreiung von Blaulichtorganisationen beim Ankauf neuer Einsatzfahrzeuge und technischer Geräte! PREINER kündigte hierzu eine parlamentarische Anfrage an die Bundesregierung an.

Das Burgenland und damit auch der Bezirk Neusiedl ist – wie andere Bundesländer auch – davon betroffen, dass eine größere Zahl an Allgemeinmedizinern in den kommenden Jahren in Pension geht (60 Prozent in den nächsten zehn Jahren im Burgenland). Das Land Burgenland macht aber seine Hausaufgaben und steuert bereits seit geraumer Zeit dieser Entwicklung mit Nachdruck dagegen.

 

– Kostenlose Vorbereitungskurse für Uni-Aufnahmetests
– Stipendien für angehende ÄrztInnen
– finanzielle Anreize für Turnusärzte und
– eine Förderung von bis zu 60.000 Euro bei der Gründung bzw. Übernahme von Ordinationen

„Mit diesem Burgenland-Paket wird die flächendeckende Gesundheitsversorgung auf hohem Niveau abgesichert. Hohe Qualität und kurze Wege – das steht für uns im Gesundheitsbereich im Vordergrund“, so PREINER.

Auch die BIO WENDE des Landes trägt zur Gesundheit der Menschen bei. Mehr als ein Drittel der landwirtschaftlich genutzten Fläche im BGLD wird biologisch bewirtschaftet. Bereits mehr als 1.000 Bio-Betriebe zählt das BGLD und genau hier setzen wir mit der Bio-Wende die Vorreiterfunktion des BGLD fort. „Die Neuausrichtung der Lebensmittelerzeugung ist der einzig richtige Schritt“, argumentiert PREINER.

„Ich werde nicht müde, es zu wiederholen: NEIN zu Glyphosat in ganz Österreich!
Ebenso auch NEIN zum Gift „Neonics“. Das Burgenland wird um keine Notfallzulassung für drei von der EU im Mai verbotenen mit Neonicotinoiden gebeizte Saatgutsorten ansuchen. Es kann nicht sein, dass ein klares Verbot mit einer Notfallzulassung durch die Hintertür umgangen werden soll. Kein Gift auf unseren Feldern und in unseren Lebensmitteln“, schloss PREINER und gab das Wort an LAbg. Kilian BRANDSTÄTTER weiter.

„Klimaschutz ist DAS Gebot der Stunde. Uns muss bewusst sein, dass wir nicht die letzte Generation sind, die den Klimawandel erleben wird, aber wir sind die letzte Generation, die etwas gegen den Klimawandel tun kann!“, so BRANDSTÄTTER.

Parteipolitische Geplänkel sieht BRANDSTÄTTER fehl am Platz, wenn es um den Klimaschutz geht. Klimaschonende Energiepolitik, Nachhaltigkeit, alternative Energie, Bewusstseinsbildung im Bereich Klimawandel und Klimaschutz – hier ist das Burgenland Vorreiter.

„Es geht um nicht weniger, als ein gutes und gesundes Leben für alle! Vor allem um unsere Verantwortung für die uns folgenden Generationen“, so BRANDSTÄTTER.

 

 

 

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