Landesrat Petschnig erneut für Abschaffung der Schaumweinsteuer!

Eisenstadt, 4. 2. 2019

Die 2014 eingeführte Schaumweinsteuer ist eine unnötige Belastung für unsere renommierten Sekthersteller. Einen Euro pro Liter macht diese Abgabe aus – und verteuert im selben Ausmaß die Produkte heimischer Produzenten. Das Aufkommen der Steuer ist außerordentlich gering – zieht man den entstehenden Verwaltungsaufwand ab, bleiben allerhöchstens ein paar Millionen Euro für den Staat übrig.

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Landesrat MMag. Alexander Petschnig, FPÖ

Gleichzeitig stellt die Schaumweinsteuer für unsere heimischen Betriebe einen wesentlichen Wettbewerbsnachteil gegenüber ausländischen Herstellern von Prosecco- und Frizzanteprodukten dar, die nicht vom Steuertatbestand erfasst werden.

Wirtschaftslandesrat Petschnig anlässlich seiner Teilnahme beim Spatenstich der Sektkellerei A-NOBIS in Zurndorf vergangenen Freitag: “Die Schaumweinsteuer bringt dem Staat unter dem Strich kaum Einnahmen. Von den erwarteten rund 18,5 Millionen Euro jährlich bleiben nach Kosten gerade einmal 2,5 Millionen Euro übrig. Für die Kunden bedeutet der Sektsteueraufschlag eine durchschnittliche Preiserhöhung von 25%, was zu einem Rückgang des Absatzes von heimischem Sekt um 25% führt! Diese Maßnahme ist ökonomisch gesehen eine Importförderung zum Nachteil unserer hochwertigen heimischen Produkte, gefährdet unsere heimischen Hersteller von Schaumweinprodukten und die damit verbundenen Arbeitsplätze und ist schlicht und einfach inakzeptabel! Ich durfte im Zuge der Regierungsverhandlungen auf Bundesebene in der für Steuern und Abgaben zuständigen Gruppe mitwirken, und man einigte sich auf eine ersatzlose Streichung dieser Abgabe. Diese Maßnahme bleibt jetzt vom Finanzminister einzufordern! Ich spreche mich daher in aller Klarheit für eine Abschaffung der Schaumweinsteuer aus!“.

 

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