Klimaschutz wird mit Vollgas an die Wand gefahren

Eisenstadt, 2. 2. 2019

Vehemente Kritik üben die GRÜNEN an den Vorschlägen von Verkehrsminister Norbert Hofer (FPÖ) und ARBÖ-Präsident Peter Rezar (SPÖ), auf der A 3 eine Teststrecke für 140 km/h und auf der S 31 eine Teststrecke für 110 km/h einzurichten. Regina Petrik, Landessprecherin der GRÜNEN betont: „Eine derartige Maßnahme steht im Widerspruch zu allen Klimaschutzansagen, die von der Bundes- und von der Landesregierung zu hören sind. Noch dazu befindet sich die 140er-Teststrecke in unmittelbarer Nähe eines Abschnittes, wo die Bevölkerung wegen der Lärmbelastung durch die Autobahn in ihrer unmittelbaren ohnehin schon auf die Barrikaden geht.“

gruene

Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass jeder Stundenkilometer mehr zu höheren Schadstoffemissionen führe. Auf den fraglichen Distanzen bringe eine höhere Geschwingkeit nicht einmal eine spürbare Zeitersparnis. „Das ist reine Symbolpolitik zulasten der Umwelt und der Lebensqualität der Anrainerinnen und Anrainer“, meint Petrik. „Dass die FPÖ Vernunftargumenten nicht zugänglich ist, wenn es ums Autofahren geht, ist hinlänglich bekannt. Die SPÖ müsste hier eine klare Linie zeigen. Diese lässt sie aber in der Sache Höchstgeschwindigkeits-Teststrecken schmerzlich vermissen. Auf diese Weise wird der Klimaschutz mit Vollgas an die Wand gefahren.“

 

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