ARBÖ Burgenland Präsident Rezar für Tempo-140-Teststrecke im Burgenland und 110 km/h auf der S 31 im Mittelburgenland

Eisenstadt, 2. 2. 2019

Für eine Tempo-140-Teststrecke im Burgenland spricht sich ARBÖ-Präsident Dr. Peter Rezar aus: „Die Tests auf der Westautobahn im vergangenen Jahr sind positiv verlaufen. Geeignet wäre auf der Südostautobahn der Abschnitt zwischen Münchendorf und Müllendorf. Tempo-140 sollte auch auf der S 31 zwischen Wulkaprodersdorf und Mattersburg möglich sein. Dies wäre eine Erleichterung für die burgenländischen Pendler, die nach Wien zur Arbeit müssen“, erklärt der ARBÖ-Präsident.

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Dr. Peter Rezar, Präsident ARBÖ

Eine Tempo-110-Teststrecke wäre für Rezar auch auf der Schnellstraße S 31 zwischen Weppersdorf und Neutal vorstellbar: „Das Verkehrsaufkommen, der Straßenverlauf und auch die Witterung machen meiner Meinung 10 km/h mehr auf diesem Streckenabschnitt der S 31 möglich, ohne dabei die Sicherheit der Kraftfahrer zu gefährden.“ Das höhere Geschwindigkeitslimit würde auch eine Zeitersparnis für die Autofahrer aus dem Mittelburgenland bringen, unterstreicht Rezar.

Eine Tempo-140-Teststrecke auf der A 4 lehnt der ARBÖ-Präsident hingegen ab: „Auf dieser Autobahn sind zu viele Fahrzeuge unterwegs. Ein höheres Tempolimit auf der Ostautobahn könnte zu mehr Unfällen führen.“

Natürlich müssen auf den Teststrecken von der ASFING die notwendigen sicherheitsrelevanten Voraussetzungen geschaffen werden, fordert Rezar.

„Die Teststrecken mit einem Tempolimit von 110 km/h auf der Burgenland Schnellstraße und 140 km/h auf Autobahnen dürfen nicht als Freibrief zum Rasen verstanden werden. Verkehrssicherheit hat immer Vorrang. Sobald die Sicherheit gefährdet ist, muss das jeweilige Tempolimit angepasst und kontrolliert werden. Bei Schönwetter mit guter Sicht und wenig Verkehr ist es unverständlich, dass Autofahrer nicht geringfügig schneller fahren dürfen.“ Klar sei, dass eine Erhöhung des Tempolimits nicht auf allen Autobahnen und Schnellstraßen, sondern nur auf ausgewählten Strecken möglich sein kann, so der ARBÖ-Präsident abschließend.

 

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