Kinder und Jugendliche mit Behinderung – Mag. Norbert Darabos

Eisenstadt, 30. 1. 2019

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Parlamentarische Enquete – Kinder und Jugendliche mit Behinderung

Am Mittwoch, den 30. 1. 2019, standen Kinder und Jugendliche mit Behinderung im Mittelpunkt einer parlamentarischen Enquete im Landtag. SPÖ, ÖVP, FPö und Grüne brachten auch Experten mit, die Vorträge zum Thema hielten. Der von den Grünen nominierte Experte Jakob Schriefl, der selbst betroffen ist, sprach klare Worte. Er erklärte, warum ein persönlicher Freizeitassistent notwendig ist. Schlechte Noten gab er dem burgenländischen Gesetz. So wie viele Probleme beim Ansuchen um einen Freizeit Assistenten. So wie Unterschiede zwischen dem Burgenland und Wien.

Die von der ÖVP nominierte Expertin, Friederike Pospischill, hat selbst ein schwer behindertes Kind, daß sie jetzt schon über 38 Jahre betreut. Sie sprach über die Schwierigkeiten der Eltern und daß diese richtig im Stich gelassen werden mit der Ausrede „Ihr bekommt ja Pflegegeld“. Ob Kindergarten oder Schule, es gab immer Probleme. Für sie ist auch wichtig zu betonen, daß nicht alle Menschen mit Behinderung gleich sind. Sie gab der Regierung aber auch den Rat, mit den betroffenen Personen persönliche Gespräche zu führen.

FPÖ Experte Mag. Alexander Miklautz kommt aus dem Sozialministerium, wo er mit Behindertenanliegen beschäftigt ist. Er sprach von den Veränderungen der letzten 20 Jahre, so wie von den Maßnahmen des Ministeriums um Menschen mit Behinderung zu helfen. Dabei ging es um Ausbildung und Integration in den Arbeitsmarkt.

Der von der SPÖ nominierte Experte Dr. Hansjörg Hofer sprach über den Wunsch der Bundesregierung gemeinsam mit den Ländern einheitliche Gesetze zu beschließen.

Landeshauptmann Hans Niessl betonte, daß von Seiten des Landes viel Geld für Behinderte ausgegeben wird und lieferte auch gleich die Zahlen wie viele Behinderte es im Burgenland gibt.

LAbg. Patrick Fazekas führte Gespräche mit Betroffenen über ihre Probleme.

LAbg. Manfred Haidinger sprach sich für mehr Tempo bei Gesetzesverbesserungen aus.

Das Fazit nach der Enquete.
Das Burgenland zählt zu den Schlußlichtern bei der Unterstützung von Behinderten. Das Land gibt viel Geld aus, die Frage ist nur, wer bekommt es? Mehr Transparenz und eine schnellere Bearbeitung von Anträgen wäre sicher besser. Auch mehr und bessere Informationen wären angebracht. Man wird sehen ob diese Enquete etwas verändern wird.

 

 

 

 

 

 

 

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