Landtagsdirektion: Top-Job verlangt ein Top-Auswahlverfahren

Eisenstadt, 28. 1. 2019

„Ein neuer Top-Job verlangt auch ein Top-Auswahlverfahren!“, so ÖVP Landesgeschäftsführer Christoph Wolf. Illedits und Niessl geben an, die Landtagsdirektion aufwerten zu wollen, doch in Wahrheit geht es nur darum einen hochdotierten Versorgungsposten zu schaffen. Wenn man vom bisherigen Usus, einen Verwaltungsbeamten in einer Nebentätigkeit damit zu betrauen, abweicht und einen neuen Top-Job kreiert, dann muss das auch Änderungen im Bestellungsverfahren zur Folge haben. Die Volkspartei fordert eine diesbezügliche Änderung und völlige Transparenz bei der jetzigen Bestellung.

 

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Landesgeschäftsführer Mag. Christoph Wolf, ÖVP

Bisher war es ein rechtskundiger Verwaltungsbeamter in einer Nebentätigkeit. Ein neuer Top-Job erfordert auch neue Bestellungskriterien. „Ein Top-Fulltime-Job muss auch ausgeschrieben werden – so wie das in anderen Bundesländern der Fall ist“, so Wolf. In Salzburg etwa wird nicht nur öffentlich ausgeschrieben, sondern es hat auch ein Hearing durch den Verfassungs- und Verwaltungsausschuss zu erfolgen. Bei dieser Anhörung sind auch alle Mitglieder des Landtages teilnahme- und frageberechtigt.

Keine Auskunft über die Kriterien, das Gehalt oder die Bestellungsdauer. „Es ist wirklich schon fast ein Hohn, dass man hier wieder hinter verschlossenen Türen, intransparent bis zum geht nicht mehr genau jene Person anstellt, die laut Medienberichten eine Transparenz-Offensive umsetzen soll“, so Wolf, der weiter feststellt, „mal ganz abgesehen davon, dass das Transparenz-Verständnis der Regierung nicht mal bis zur Transparenz-Offensive reicht. Denn da gibt auch keine Infos und keiner weiß, was das sein soll.“ Die Vorschläge der Volkspartei in Sachen Transparenz liegen seit langem auf dem Tisch: Das „Demokratie-Schutz-Paket“ mit zehn Punkten.

 

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