ÖVP: Rekordsommer mit einem Rekordminus für Rot-Blau!

Eisenstadt, 25. 1. 2019

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Schockierend sind die Tourismuszahlen im Burgenland. Während die Nächtigungszahlen im Jahr 2018 in jedem Bundesland gewachsen sind, verzeichnet das Burgenland ein Minus von 1,4 Prozent bei den Übernachtungen – und das trotz Rekordsommer. „Die rot-blaue Landesregierung versucht dieses massive Problem schönzureden, übersieht dabei aber, dass akuter Handlungsbedarf herrscht“, so Landesparteiobmann Thomas Steiner und 2. Landtagspräsident Rudolf Strommer. Das Burgenland liegt als einziges Bundesland im Negativbereich (der Österreich-Schnitt liegt bei +3,6 Prozent).

Niederösterreich verzeichnet das erfolgreichste Tourismusjahr in der Geschichte, im Österreich-Schnitt gab es letztes Jahr 3,6 Prozent Nächtigungen mehr. Nur im Burgenland sind die Nächtigungen erneut zurückgegangen. „In einem Jahr mit einem Rekordsommer als Sommerurlaubsland ein Minus einzufahren ist ja fast ein Ding der Unmöglichkeit. Wir haben akuten Handlungsbedarf im Tourismus“, warnt Steiner.

Jetzt macht sich die fehlende Tourismusstrategie und die Untätigkeit der Landesregierung und des Burgenland-Tourismus immer mehr bemerkbar. Steiner fordert erneut ein zusätzliches Tourismuspaket im Ausmaß von mindestens 20 Millionen Euro zu schnüren. „Wir bleiben an unseren Vorschlägen dran, damit endlich etwas geschieht und das Burgenland wieder nach vorne kommt. Wenn es nur ansatzweise etwas Positives im Tourismus zu vermelden gibt, schwingen die Tourismusverantwortlichen bei Pressekonferenzen große Reden, ansonsten gehen sie auf Tauchstation. „Schönrederei bringt nichts – wir brauchen Maßnahmen und Investitionen, um das Burgenland wieder nach vorne zu bringen“, so Steiner abschließend. Die Vorschläge der Volkspartei sind klar:

  • Tourismus-Jobcenter
  • 20 Millionen Euro zusätzliche Investitionen
  • Entbürokratisierung und Dezentralisierung der Tourismusstrukturen
  • Schluss mit Steuergeldverschwendung für unnötige Werbung

 

Strommer: Kapazitäten für Übernächtigungen erhöhen

Die Burgenland Tourismus GmbH verschlingt jährlich Millionen ohne jegliche Wirkung. Intransparenz herrscht hier nicht nur bei Gehältern und Dienstverträgen, sondern auch bei allen anderen Kosten. „Weiters gilt es auch zu hinterfragen, warum Mitarbeiter die Burgenland Tourismus GmbH verlassen, zum Teil nach jahrelanger Tätigkeit“, warnt Strommer.

Um eine Steigerung der Nächtigungen zu erreichen, braucht es Investitionen in Kapazitäten. Bei ca. 3 Millionen Nächtigungen im Burgenland (abzüglich 350.000 Übernachtungen auf Campingplätzen), bleiben 2.650.000 Übernachtungen für rund 23.000 Gästebetten. Das wiederum ergibt eine Jahresauslastung 115 Nächtigungen pro Gästebett. „Unsere Tourismusbetriebe bieten auch weit mehr Sitzplätze als Gästebetten. Daher ist auch der tagestouristische Gast im Burgenland entscheidend“, erklärt  Strommer. Von Kalch bis Kittsee bietet das Burgenland eine Menge an touristischen Attraktionen, die viel effizienter beworben werden müssen.


Hier sehen Sie die Reaktion des zuständigen Tourismuslandesrates MMag. Alexander Petschnig von der FPÖ:

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