Burgenländische Arbeiterkammer ignoriert burgenländische Thermen

Eisenstadt, 24. 1. 2019

Seltsamer Umgang der Arbeiterkammer mit Arbeitsplätzen im Burgenland!

AK-Mitgliederkarte der burgenländischen Arbeiterkammer ignoriert burgenländische Thermen

Die burgenländische Arbeiterkammer bietet über ihre Mitgliedskarte Angebote für verschiedenste Veranstaltungen und Freizeitangebote, bei denen diverse Ermäßigungen angeboten werden. In der Regel beziehen sich diese Vergünstigungen auf das Burgenland, vor allem auf Kulturveranstaltungen wie die Seefestspiele in Mörbisch oder die Burgspiele in Güssing.

Ausgesprochen verwunderlich mutet hingegen das einzige Angebot für vergünstigte Thermenbesuche an: Dieses bezieht sich nämlich auf die H2O Therme in Bad Waltersdorf in der Steiermark!

fpö
Ilse Benkö, FPÖ, 3. Landtagspräsidentin

Verärgert reagiert darauf die 3.Landtagspräsidentin LAbg Ilse Benkö (FPÖ): „Grundsätzlich ist es begrüßenswert, dass die Arbeiterkammer verschiedenste Angebote zu kulturellen Ereignissen im Burgenland fördert. Ich finde es aber ausgesprochen erstaunlich – um nicht zu sagen ärgerlich – dass die burgenländische AK ignoriert, dass es im Burgenland hervorragende Thermen mit höchstqualitativen Angeboten und hunderten Bediensteten gibt, auf die alle Burgenländerinnen und Burgenländer mit Recht stolz sein können! Ungeachtet dessen hält es die AK nicht für notwendig, unsere heimische Betriebe zu forcieren und hierzulande Auslastung und Arbeitsplätze zu sichern, sondern verlegt ihr Angebot in die Steiermark! Dieses mit den Beiträgen der Kammermitglieder finanzierte Vorgehen stellt meiner Überzeugung nach eine unangebrachte negative Sichtweise auf das tolle Angebot im Burgenland dar. Die AK fördert den Abfluss burgenländischer Kaufkraft über die Grenzen und gefährdet dadurch heimische Arbeitsplätze – und zwar genau jener Kammermitglieder, deren Stimme sie bei den anstehenden AK-Wahlen wieder gewinnen möchte. Dieses unmoralische Angebot ist keinesfalls akzeptabel, und ich erwarte mir eine sofortige Reaktion seitens der AK Burgenland!“.

 

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