LR Petschnig für Streichung der NoVA

Eisenstadt, 17. 1. 2019

LR Petschnig unterstützt BM Hofers Forderung nach ersatzloser Streichung der NoVA!

Abschaffung der Normverbrauchsabgabe wäre ein ökonomisch und ökologisch sinnvoller Schritt

fpö
Landesrat MMag. Alexander Petschnig, FPÖ

Die Normverbrauchsabgabe (NoVA) fällt bei der erstmaligen Anmeldung eines Kraftfahrzeuges an, üblicherweise beim Kauf eines Neuwagens. Sie ist bei PKW vom CO2-Ausstoß oder bei Motorrädern vom Hubraum abhängig und wird als Prozentsatz vom Nettokaufpreis des Fahrzeugs berechnet. Der Deckel liegt gegenwärtig bei maximal 32 Prozent des Fahrzeugpreises.

Zusätzlich fällt auf den mit der NoVA belasteten Kaufpreis auch noch die Umsatzsteuer – mithin eine Steuer von der Steuer – an. Gemeinsam machen die beiden Abgaben einen erklecklichen Teil des Kaufpreises eines Kfz aus.

Dem jüngsten Vorstoß von Bundesminister Norbert Hofer (FPÖ) zufolge steht nun die ersatzlose Abschaffung dieser die Konsumenten massiv belastenden Abgabe im Raum.

Dazu Wirtschaftslandesrat Petschnig: „Die NoVA stellt eine definitive Hemmschwelle dar, wenn es darum geht, ein neues, energieeffizienteres und umweltfreundlicheres Fahrzeug zu erwerben und sein altes zu ersetzen. Sie ist somit eine rein fiskalistische Maßnahme und aus ökologischer Sicht kontraproduktiv. Kurz gesagt: BM Hofer hat völlig recht, die NoVA gehört weg!“

Petschnig spricht sich außerdem gegen eine parallele Erhöhung der Mineralölsteuer (MöSt) aus: „Die Bundesregierung hat zugesagt, auf neue Steuern zum Zwecke der Gegenfinanzierung zu verzichten und den Menschen echte Entlastung zu bringen.
Die Idee des Finanzministers, eine ebenso sinnvolle wie notwendige
Abgabensenkung zugunsten der Konsumenten durch eine parallele Erhöhung an anderer Stelle gleich wieder zu kompensieren, kann ich daher nicht gutheißen!“.

Eine Umstellung der Bemessungsgrundlage für die motorbezogene Versicherungssteuer würde hingegen durchaus Sinn machen, so Petschnig abschließend.

 

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