Den Akutordinationen müssen weitere Maßnahmen folgen

Eisenstadt, 16. 1. 2018

Auf Initiative der Volkspartei Burgenland wurden in allen Bezirken vollwertige Akutordinationen eingerichtet. „Die Zahl der Hilfesuchenden bestätigt die Notwendigkeit dieser Maßnahme. Im Jahr 2018 haben rund 5.800 Bürgerinnen und Bürger die Akutordinationen in Anspruch genommen“, resümiert ÖVP-Gesundheitssprecher Christian Sagartz den Erfolg. „Das bedeutet eine wichtige Entlastung für Hausärzte. Nun müssen aber weitere Schritte folgen, denn durch die hohe Zahl der anstehenden Ärzte-Pensionierungen spitzt sich die Lage weiter zu.“

övp

In den Akutordinationen wurden im Jahr 2018 rund 2.800 Patienten direkt vor Ort behandelt, 1611 wurden zur weiteren Behandlung in andere Einrichtungen weitergeschickt und 420 konnten ohne Behandlungsbedarf entlassen werden. „Das Service wird gut angenommen und auch das telefonische Beratungsservice trägt maßgebend zur Qualitätssicherung in der Gesundheitsversorgung bei“, betont Sagartz und ergänzt: „Mit diesem System können wir mit den anderen Bundesländern mithalten und unsere Hausärzte gezielt entlasten und die Gesundheitsversorgung für die Menschen absichern. Nun müssen aber weitere Schritte folgen, um deutlich mehr Ärzte für das Burgenland zu gewinnen.“

Förderung der Vorbereitungskurse für Medizinstudium

Das Burgenland ist ein Land mit hoher Lebensqualität. „Dieses Plus müssen wir verstärkt jungen Medizinern schmackhaft machen. Weiters müssen entsprechende Rahmenbedingungen geschaffen werden, damit für junge Ärzte die Vereinbarkeit von Familie und eine ausgewogene Work-Life-Balance möglich ist“, so Sagartz und weiter: „Es gibt genügend junge Burgenländerinnen und Burgenländer, die Interesse an einem Medizinstudium haben. Diese müssen wir mit der Förderung von qualitativ hochwertigen Vorbereitungskursen für den medizinischen Aufnahmetest unterstützen, damit erhöhen wir die Chance auf eine ausreichende Versorgung durch Hausärzte im Burgenland.“

 

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