Chaos-Brexit – auch burgenländische Firmen betroffen!

Eisenstadt, 16. 1. 2019

Ein ungeordneter EU-Austritt der Briten wäre ein sehr schwieriges Szenario für alle Beteiligten. Die Wirtschaftskammer Burgenland hilft Betrieben bei den Brexit-Vorbereitungen mit Informationen und Beratungen. Mindestens 40 burgenländische Betriebe sind direkt davon betroffen.

wko

„Nach dem No-Votum im britischen Unterhaus zum EU-Brexit-Deal droht ein ungeordneter EU-Austritt der Briten und damit ein chaotisches Szenario für alle Beteiligten. Wir müssen bis zur letzten Minute alle Möglichkeiten nützen, um das zu verhindern. Ein Chaos-Brexit schadet allen und nützt niemandem“, betont Ewald Hombauer, von der Abteilung Außenwirtschaft und EU der Wirtschaftskammer Burgenland.

„Aus dem Burgenland exportieren wir jährlich Waren im Wert von rund 45 Millionen Euro nach Großbritannien. Der Großteil davon sind elektrische Geräte und Maschinen, aber natürlich spielt auch der burgenländische Wein für die gehobene Gastronomie eine große Rolle“, erklärt Hombauer. Derzeit gibt es mindestens 40 burgenländische Unternehmen, die direkt vom Brexit betroffen sind. In weiterer Folge trifft ein Brexit aber ungleich mehr heimische Zulieferer, Frächter und Produzenten.

Brexit-Infoabend in der WK Burgenland 

Die Wirtschaftskammer ist erste Anlaufstelle für Betriebe und steht bei der Vorbereitung auf den Brexit mit Information, Beratung und Service zur Verfügung. Unter wko.at/brexit wurde ein eigenes Info-Portal eingerichtet. „Wir schauen darauf, dass sich die negativen Auswirkungen des Brexits für unsere Unternehmen in Grenzen halten und unterstützen damit auch die Vorbereitungsmaßnahmen der Regierung“, betont Hombauer.

Die Brexit-Website bietet aktuelle Informationen, eine Checkliste für Unternehmen sowie Analysen zu den verschiedenen Szenarien – und den damit verbundenen Konsequenzen für den unternehmerischen Alltag.  Um die Betriebe über alle Eventualitäten des Brexits zu informieren, gibt es einen Brexit-Infoabend, 19. Februar 2019, 16 Uhr in der WK Burgenland. Dabei stehen Experten der Wirtschaftskammer und der Zollbehörde Rede und Antwort.

 

Share Button

Related posts