Klimastrategie muss Hand und Fuß haben

Neudörfl, 18. 12. 2018

Am 17.12. 2018 tagte der Landesausschuss der GRÜNEN das letztemal in diesem Jahr. In Neudörfl planten die VertreterInnen aus den Bezirken mit dem Landesvorstand die Aktivtäten und inhaltlichen Schwerpunkte der kommenden Monate. Einmal mehr stand die Auseinandersetzung mit Klimawandel und wirksamer Klimaschutzpolitik im Mittelpunkt der grünen FunktionärInnen. Die stellvertretende Landessprecherin, Irmi Salzer aus Litzelsdorf, berichtete von den Ergebnissen des UN-Klimagipfels in Katowice (Polen), bei sie selbst vor Ort war. Das Ergebnis greift für sie viel zu kurz, ebenso wie die Aktivitäten von Umweltministerin Köstinger.

grüne
Sheena T. Piegsa, Martina Hajdusich, Ulrike Ringhofer, Wolfgang Weeber, Gerald Kanz, Wolfgang Spitzmüller, Regina Petrik, Federica Hannel, Irmi Salzer, Gerhard Mölk, Ernestine Rosenberger, Roland Lehner

„Der Klimawandel schreitet voran, wir spüren das auch schon Burgenland hautnah. Es ist höchste Zeit, dass auf den verschiedensten globalen und lokalen Ebenen gehandelt wird. Es braucht rasche und radikale Maßnahmen, um die Erderwärmung zumindest abzubremsen. Die bisherigen reichen bei weitem nicht aus. Wir brauchen auch auf Landesebene eine Klimastrategie mit Hand und Fuß“, fordert die Landessprecherin der GRÜNEN, Regina Petrik. Der Landesausschuss der GRÜNEN bekräftigte die Forderung ihrer Abgeordneten im Landtag nach der baldigen Umsetzung einer ambitionierten Klimastrategie auf Landesebene, die über allgemeine Willensbekundungen hinausgeht. Diese muss eine radikale Verkehrswende ebenso umfassen wie eine konsequente Energiewende, den Stopp der Bodenversiegelung und eine wirklich ökologische Landwirtschaft. Förderungen des Landes sollten im Rahmen einer Klimastrategie nur mehr an klimafreundliche Projekte vergeben werden und die Landesregierung und die Landesbetriebe sollten als Beleg für ihren eigenen Beitrag zum Klimaschutz jährlich einen Nachhaltigkeitsbericht vorlegen.

 

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