Bilanz 2018 der Volkspartei Bezirk Neusiedl am See

Neusiedl, 14. 12. 2018

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Der Bezirk Neusiedl am See mit seinen knapp 60000 Einwohnern in 27 eigenständigen Gemeinden ist der Wirtschaftsmotor des Burgenlandes. Die ÖVP stellt in 14 Gemeinden den Bürgermeister und liegt damit klar vor der SPÖ, die bei 12 hält. Parndorf wird von einem Listenbürgermeister geführt. Im ablaufenden Jahr wurden die politischen Schwerpunkte im Bereich Gesundheitsversorgung und Infrastruktur gesetzt.

Gesundheitsversorgung:

Seit April ist die Akutordination in Kittsee nun im Betrieb und die Bedenken der Volkspartei des Bezirkes Neusiedl am See haben sich bestätigt. In den ersten 8 Monaten gab es schon zahlreiche Präzedenzfälle, die auch schon im Rahmen einer Sitzung des Landtages vorgebracht wurden. Dieses System funktioniert im Bezirk Neusiedl am See nicht. Besonders ärgerlich ist, dass mehr Zeit investiert wird, diese massive Verschlechterung der Gesundheitsversorgung als Verbesserung zu verkaufen, als eine sichere und lückenlose Gesundheitsversorgung für die Einwohner des Bezirkes Neusiedl am See zu gewährleisten. „Die Gesundheitsversorgung im flächenmäßig größten Bezirk des Burgenlandes mit knapp 60.000 Einwohnern ist mit einer exponierten Akutordination in Kittsee nicht ausreichend,“ erklärt 2. LT-Präs. Rudolf Strommer und führt weiter aus, dass der Visitenarzt in Frauenkirchen nur einen Tropfen auf dem heißen Stein darstellt.

Die Beschwerden der Einwohner zur gesamten Gesundheitsversorgung im Bezirk Neusiedl am See werden immer lauter. „Manche Patienten werden in den Abendstunden quer durch den Bezirk Neusiedl am See geschickt um anschließend doch im Krankenhaus in Eisenstadt zu landen. Diese Zustände sind für mich nicht tragbar. Rot/Blau stellt die knapp 60.000 Einwohner des Bezirkes Neusiedl am See mit ihrem Handeln an die letzte Stelle“, kritisiert Markus Ulram.

Der Gemeindebund des Bezirkes startete aus diesem Grund eine Resolution. Diese wurde an alle Gemeinden im Bezirk Neusiedl am See verteilt. Zum jetzigen Stand (14.12.2018) Haben 284 Gemeinderäte, quer durch die Parteienlandschaft für die Resolution an die Burgenländische Landesregierung gestimmt. Dies ist auch ein Signal an die burgenländische Landesregierung. Es muss sofort gehandelt und unsere drei Forderungen umgesetzt werden:

 

  • Installierung eines Ärztezentrums Frauenkirchen in den Räumlichkeiten der Unfallambulanz – rund um die Uhr
  • Die Wiederbelebung der 5 Ärztesprengel im Bezirk Neusiedl am See
  • Der Beruf des praktischen Landarztes in den Gemeinden muss attraktiviert werden.

 

Infrastruktur im Bezirk Neusiedl am See

Der Bahnhof Parndorf Ort ist der Dreh- und Angelpunkt für den Bus- und Bahnverkehr in unserem stark wachsenden Bezirk. 2-LT Präs. Ing. Rudolf Strommer und LAbg. Bgm. Markus Ulram sind erfreut über die zügige Modernisierungsfortschritte. Beide halten jedoch an ihren Kritikpunkten fest: Es wurde weder die Forderung nach Sanitäreinrichtungen noch nach einer Erweiterung der Park&Ride-Anlage umgesetzt. Die Forderungen der beiden ÖVP Mandatare wurde auch in einem offenen Brief an Bundesminister Norbert Hofer, Landeshauptmann Hans Nießl, Landesrat Hans-Peter Doskozil und den ÖBB Vorstandsdirektor Andreas Matthä gesendet. Leider gab es auch daraufhin keine Reakion.

Endlich wird der jahrelangen Forderung der Volkspartei des Bezirkes Neusiedl am See den Bahnhof Parndorf Ort zu sanieren nachgekommen. „Leider wurden die Forderungen der Schüler und Pendler im Bezirk Neusiedl am See aber nicht berücksichtigt oder besser gesagt ignoriert. In jedem Gasthaus wird ab 9 Verabreichungsplätzen ein Kunden WC vorgeschrieben. 4000 Pendler täglich sind dagegen für die ÖBB nicht ausreichend“, schildert Strommer. Ein weiterer Kritikpunkt sind die Fehlenden Parkplätze am Areal des wichtigsten Bahnhofes im Bezirk Neusiedl am See. „Der geplante Ausbau der Park&Ride-Anlage am Bahnhof Parndorf Ort um 50 (!) Stellplätze ist nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Für rund 4000 Fahrgäste täglich stehen am Bahnhof Parndorf Ort, nach der Erweiterung, nur 476 Parkplätze zur Verfügung. Das ist schlichtweg viel zu wenig“, kritisiert Ulram.

Ein weiterer Schlag ins Gesicht der burgenländischen Pendlerinnen und Pendler ist die derzeitige Situation auf der A4 Ostautobahn. Täglich passieren Unfälle und daraus folgende Staus. Leider wird nur auf der niederösterreichischen Seite die A4 dreispurig ausgebaut, nicht aber auf der Burgenländischen. Die Burgenländerinnen und Burgenländer müssen sich mit der Sanierung der zweispurigen Autobahn begnügen.

Schon jetzt sind die steigenden Verkehrszahlen alarmierend. Die rot-blaue Landesregierung hat aus der Vergangenheit nichts gelernt und lässt sich mit der zweispurigen Sanierung abspeisen. Der derzeitige Zustand ist für die Pendlerinnen und Pendler nicht tragbar.

„Wir fordern weiterhin den dreispurigen Ausbau der A4 auf der burgenländischen Seite von Neusiedl bis zur Staatsgrenze“, so Rudolf Strommer und Markus Ulram.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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