7. 12. 2018 – Polizei News

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Verkehrsunfall mit Verletzten

Zwei Fahrzeuglenker wurden mit der Rettung ins Krankenhaus gebracht.

In den Morgenstunden des 07. Dezember 2018 kam es im ampelgeregelten Kreuzungsbereich bei der Autobahnausfahrt der Ostautobahn A 4 bei Neusiedl am See zur Kollision zwischen zwei PKWs. Ein ungarischer Fahrzeuglenker, der von der Autobahn abfuhr, wollte nach links in die Burgenlandstraße B 50 einbiegen und kollidierte mit dem PKW einer Österreicherin, die auf der B 50 in Richtung Parndorf unterwegs war.

Die beiden Lenker wurden unbestimmten Grades verletzt und mit der Rettung ins Krankenhaus Eisenstadt gebracht.

Ein Alkotest verlief negativ, an beiden Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden.

Die B 50 war in diesem Bereich für die Dauer der Aufräumarbeiten nur erschwert passierbar.

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Brandausbruchsursache geklärt

 Nach dem Großbrand in Bruckneudorf (Bez. Neusiedl am See) wurden nach kriminaltechnischen Untersuchungen des Brandplatzes Schweißarbeiten im Obergeschoss als brandauslösend festgestellt.

Nachdem ein gesichertes Betreten des Brandplatzes nach dem Großbrand in Bruckneudorf vom 5. Dezember 2018 möglich war, wurden am 6. Dezember von Spezialisten der Brandgruppe des Landeskriminalamtes Burgenland, dem Bezirksbrandermittler der Polizei Neusiedl am See und Kriminaltechnikern des Bundeskriminalamtes die Brandplatzuntersuchung und Ursachenerforschung an Ort und Stelle durchgeführt.

Bei diesen kriminaltechnischen Untersuchungen und kriminalpolizeilichen Ermittlungen konnte der bisher vorliegende Verdacht, wonach Schweißarbeiten zum Brand geführt haben, bestätigt werden. Hauptsächlich vom Brand betroffen ist ein zweigeschossiges Gebäude, wobei die Fassade unter Denkmalschutz steht. Im Erdgeschoss befinden sich ein Lebensmittelgroßmarkt, sowie ein Autoersatzteilhändler. Im Obergeschoss, wo das Brandgeschehen seinen Ausgang nahm, werden derzeit Wohnungen eingerichtet. Zu diesem Zweck wurden in Trockenbauweise Rigipswände eingezogen und tragende Holzbauteile verkleidet.

Zwei Arbeiter einer Innenausbaufirma haben am Brandtag Schweißarbeiten mit einem Elektroschweißgerät in den Räumlichkeiten im Obergeschoss durchgeführt. Bei diesen Tätigkeiten wurden Eisenträger, welche zur Stabilisierung an bereits bestehende Holzbalken angebracht wurden, miteinander verschweißt. Dabei kam es zu einer punktuellen Wärmeübertragung zur unmittelbar darüber befindlichen obersten Geschossdecke, sodass diese vorerst unbemerkt in Brand gesetzt wurde. In den Zwischenräumen bzw. in der Dämmung der obersten Geschossdecke breiteten sich die Flammen, trotz des raschen und intensiven Löscheinsatzes, dann auf den gesamten betroffenen Gebäudekomplex aus und verursachten einen Sachschaden an dem historischen Gebäude. Die polizeilichen Ermittlungen werden weiter fortgesetzt.

Der vom Brand betroffene bzw. beschädigte Bereich beträgt ca. 2000m². Der durch das Großfeuer entstandene Schaden wird mit einer hohen sechsstelligen Eurosumme geschätzt, Personen wurden nicht verletzt.


Gefälschtes Dokument sichergestellt

Ungar wollte mit falschem Führerschein nach Österreich einreisen

Im Zuge der Grenzkontrolle in Nickelsdorf, Bezirk Neusiedl am See, wurde am späten Abend des 06. Dezember 2018 ein 39-jähriger ungarischer Staatsangehöriger, der mit einem österreichischen PKW unterwegs war, zu einer Lenker- und Fahrzeugkontrolle angehalten.

Dabei wies er sich mit einem gültigen ungarischen Personalausweis aus. Auf Aufforderung der Beamten übergab der Lenker den Beamten schließlich auch seinen ungarischen Führerschein. Im Zuge der Kontrolle des Dokumentes wurde festgestellt, es sich dabei um eine Totalfälschung handelte.

Eine Nachfrage in Ungarn über das Polizeikooperationszentrum Nickelsdorf betreffend die Lenkerberechtigung des 39-Järhigen ergab, dass dieser niemals einen gültigen Führerschein besessen hat.

Der Führerschein wurde sichergestellt und an das Landeskriminalamt Burgenland zur weiteren Untersuchung weitergeleitet, der ungarische Staatsbürger auf freiem Fuß angezeigt.


Festnahme bei Grenzkontrolle

 Serbe wollte trotz Einreiseverbot nach Österreich kommen.

Im Zuge der Grenzkontrollen an der Grenzübergangsstelle  Ostautobahn A4 Nickelsdorf, Bezirk Neusiedl am See, wurde am Abend des 06. Dezember 2018 ein 28-jähriger serbischer Staatsangehöriger, der versuchte, nach Österreich einzureisen, einer Überprüfung unterzogen.

Dabei stellten die Beamten fest, dass gegen den Mann, der im November 2018 nach Serbien abgeschoben worden war, ein aufrechtes Einreiseverbot bestand.

Der Serbe wurde festgenommen und in das Kompetenzzentrum Eisenstadt gebracht.


Festnahme zweier Ladendiebe

Slowakisches Pärchen war in Kittsee auf Diebestour und wurde von einer aufmerksamen Angestellten erwischt.

Beim Diebstahl einer Jacke wurde am Nachmittag des 06. Dezember 2018 eine 49-jährige slowakische Staatsangehörige und ihr 42-jähriger Begleiter, ebenfalls Slowake, von einer Angestellten eines Kaufhauses in Kittsee, Bezirk Neusiedl am See, beobachtet. Sofort verständigte sie die Polizei, die kurze Zeit später eintraf.

Bei der Durchsuchung der Taschen der beiden fanden die Beamten sowohl eine kleine Menge Suchtgift als auch mehrere mit Alufolie verkleidete Einkaufstaschen. Die Alufolie diente dazu, etwaige Diebstahlsicherungen zu umgehen.

Beide Personen wurden festgenommen. Eine Überprüfung bei den slowakischen Behörden über das PKZ Kittsee ergab, dass der Mann über 20 Vormerkungen, unter anderem aufgrund von Eigentums- und Einbruchsdelikten aufweist.

Das Pärchen gestand, mit dem Vorhaben nach Kittsee gekommen zu sein, Diebstähle zu begehen. Sie wurden in die Justizanstalt Eisenstadt eingeliefert.

 

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