5. 12. 2018 – Polizei News

pn

Festnahme eines Schleppers

Rumäne wollte Männer, Frauen und ein Kind illegal nach Österreich bringen. Soldaten des Bundesheeres entdeckten die Geschleppten in einem Kastenwagen.

Im Zuge der Grenzkontrolle  hielten Soldaten des Bundesheeres  in den Nachtstunden des 04. Dezember 2018 in Rattersdorf, Bezirk Oberpullendorf, einen weißen Kastenwagen mit rumänischem Kennzeichen an. Bei der Überprüfung des Laderaumes entdeckten die Soldaten insgesamt 22 Personen. Es handelte sich um 13 Männer, zwei Frauen und einen ca. dreijährigen Buben aus dem Irak sowie um sechs Männer aus Syrien. Sofort wurde die Polizei informiert, welche mit insgesamt drei Streifen kurze Zeit später eintraf. Keine der 22 Personen hatte Ausweispapiere bei sich, alle stellten gegenüber den Polizeibediensteten sofort einen Asylantrag.

Der 40-jährige Schlepper aus Rumänien wurde festgenommen, das Fahrzeug sichergestellt. Die Ermittlungen sind im Gange.


Bundesheersoldaten stellten Schlepper

Im Zuge der Grenzraumüberwachung hielt ein Doppelposten des Bundesheeres gestern  gegen 22:00 Uhr im Bereich Rattersdorf (Bezirk Oberpullendorf) einen weißen Kastenwagen mit rumänischen Kennzeichen auf. Bei der Überprüfung der Ladefläche entdeckten die beiden Soldaten insgesamt 22 Personen. Sofort wurde die Polizei verständigt und die Migranten an die Polizei übergeben.

Im Zuge der verstärkten Grenzkontrollen im Burgenland überwacht und beobachtet das Bundesheer im sicherheitspolizeilichen Assistenzeinsatz den Grenzraum an der Staatsgrenze. Die Soldaten patrouillieren und kontrollieren  eigenständig an der grünen Grenze (Bild 2) und im Grenzkontrollbereich und sind berechtigt, auch ohne Anwesenheit der Polizei, dort selbstständig Personen- und Kfz-Kontrollen durchzuführen (Bild 1).

Im Burgenland kommen 3 Assistenzkompanien mit insgesamt 9 Assistenzzügen (ca. 450 Soldaten) an der Grünen Grenze und an den Grenzübertrittsstellen zum Einsatz. Die Beobachtung in der Nacht unterstützen 120 Nachtsichtgeräte, davon 24 Stück Wärmebildgeräte „Sophie“ (Bild 4), aber auch ein Aufklärungsfahrzeug „Husar“ ist im Einsatz.  Die Besatzung entdeckt Fahrzeuge mit dem am „Husar“ montiertem Nachtsichtgerät auf eine Entfernung von 12 Kilometern und kann Personen bis auf 4,5 Kilometern Distanz erkennen. Eine Identifikation ist ungefähr ab 1,8 Kilometer Distanz möglich.

Die Soldaten sind bei Tag und auch verstärkt bei Nacht im Einsatz. Die Absprachen mit der Polizei finden täglich statt (Bild 3), um eine weitgehend lückenlose Überwachung der Grenze sicherzustellen. Schließlich wagen Schlepper und Flüchtlinge im Schutze der Dunkelheit vermehrt den illegalen Grenzübertritt.


Gesuchter an der Grenze festgenommen

Bei der Grenzübertrittsstelle in Nickelsdorf wurde ein Rumäne auf Grund eines bestehenden Haftbefehles festgenommen.

Am 4. Dezember 2018 wurde ein 41-jähriger rumänischer Staatsangehöriger beim Grenzübergang in Nickelsdorf bei der Einreise nach Österreich von Polizisten einer Personenkontrolle unterzogen. Dabei wurde festgestellt, dass gegen den Mann ein aufrechter Haftbefehl der Staatsanwaltschaft St. Pölten, wegen Verdacht des schweren Diebstahles und des Einbruchsdiebstahles besteht. Der Rumäne wurde folglich festgenommen und anschließend in die Justizanstalt Eisenstadt eingeliefert.


Einbruch in Fahrradgeschäft geklärt

Ein 39-jähriger Tscheche sitzt wegen Verdachtes eines Einbruchsdiebstahles in ein Fahrradgeschäft in Eisenstadt in U-Haft.

In der Nacht zum 12. Oktober 2018 brachen vorerst unbekannte Täter in ein Fahrradgeschäft in Eisenstadt ein. Dabei wurden vier hochpreisige Fahrräder, Bargeld, ein Notebook sowie ein Akkuschrauber erbeutet. Die Schadenshöhe belief sich auf einen fünfstelligen Eurobereich.

Nun ist es Ermittlern des Organisierten Kriminaldienstes des Stadtpolizeikommandos Eisenstadt gelungen, auf Grund der am Tatort gesicherten und folglich verglichenen Spuren einen 39-jährigen tschechischen Staatsangehörigen als Verdächtigen auszuforschen. Der Mann, welcher in Niederösterreich in Untersuchungshaft sitzt, steht des Weitern im Verdacht, auch noch weitere einschlägige Delikte begangen zu haben.


Verkehrsunfall mit Personenschaden

Zusammenstoß zwischen zwei PKWs auf der B 16 zwischen Müllendorf und Hornstein, drei Personen wurden verletzt.

In den Nachmittagsstunden des 04. Dezember 2018 kam es auf der B 16, Ödenburger Straße, zwischen Hornstein und Müllendorf, Bezirk Eisenstadt-Umgebung, zu einem Zusammenstoß zwischen zwei Personenkraftwagen. Eine 32-jährige Lenkerin wollte mit ihrem Fahrzeug aus Richtung Neufeld an der Leitha kommend nach links auf die B 16 einbiegen und kollidierte mit einer auf der Bundesstraße  Richtung Müllendorf fahrenden 38-jährigen Fahrzeuglenkerin. Dabei wurden die beiden Lenkerinnen sowie der 78-jährige Beifahrer der 32-jährigen Frau verletzt. Die Rettung brachte die verletzten Frauen ins Krankenhaus nach Eisenstadt, ein Alkotest bei beiden verlief negativ. Der ebenfalls verletzte Beifahrer begab sich selbständig in das Krankenhaus Eisenstadt, die Feuerwehr Müllendorf stellte die beiden fahrunfähigen PKWs zur Seite.

Während der Aufräumarbeiten kam es auf der B 16 zu wechselseitigen Verkehrsanhaltungen.

pn


 

Share Button

Related posts