Aktion „Weihnachtswunder“

Eisenstadt, 28. 11. 2018

Hilfe für Christine und Annabelle

Die Eisenstädterin Christine ist 38 Jahre alt, alleinerziehende Mutter und leidet unter mehreren Autoimmunerkrankungen, aus dem rheumatischen Formenkreis (Morbus Bechterew und Psoriasis Arthritis, festgestellt nach einem beinahe 10-jährigen Ärztemarathon mit einigen Fehldiagnosen). Diese verursachen ständige Entzündungen in den Gelenken, der Wirbelsäule und den Sehnenansätzen, sowie Beeinträchtigungen verschiedener Organe.

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Aufgrund der ständigen starken Schmerzen und der damit verbundenen Schlaflosigkeit ist die gelernte Bankkauffrau, die zuletzt in ihrem Traumberuf als Eingliederungshilfe mit behinderten Kindern gearbeitet hat, berufsunfähig und seit dem Frühjahr 2018 in Invaliditätspension.

Vor 2 Jahren erkrankte auch ihre nun 11-jährige Tochter Annabelle an denselben Erkrankungen. Auch sie leidet an starken Schmerzen mit wiederkehrenden fieberhaften Entzündungsschüben. Trotzdem besucht sie mit Freude das Gymnasium und ist eine gute Schülerin, obwohl sie den Großteil des Schuljahres von zu Hause aus lernen muss.

Mutter und Tochter sind an guten Tagen mit Unterstützung von Schmerzmitteln für begrenzte Zeit mobil, an schlechten Tagen aber nicht belastbar, Großteils bettlägerig bzw. nur mit Rollstuhl mobil.

Die Autoimmunerkrankungen sind nicht heilbar und nur begrenzt therapierbar (eine Verlangsamung der Entzündungstätigkeit ist durch Medikamente, die das Immunsystem herabsetzen, begrenzt machbar). Therapien, um die Situation für die Familie erträglicher zu machen, werden Großteils aus eigener Tasche finanziert, wodurch für die Ausgaben des täglichen Lebens nicht genug übrigbleibt. Zusätzlich ist Christine schwer allergisch auf die notwendigen Medikamente, wodurch bei ihr nur eine symptomatische Behandlung mit starken Schmerzmitteln erfolgen kann.

Aufgrund der Berufsunfähigkeit und der Kosten für die Therapien, verlor die Familie vor Kurzem ihre Wohnung, da die monatlichen Kosten nicht mehr zu tragen waren. Glücklicherweise wurden Mutter und Tochter von ihrer Familie im Elternhaus aufgenommen. Da dieses jedoch absolut nicht behindertengerecht ist und den Bedürfnissen nicht entspricht, ist ein Umbau dringend erforderlich.

Der Familienzusammenhalt ist eine große Stütze, da natürlich immer wieder Hilfe bzw. Unterstützung bei der Alltagsbewältigung gebraucht wird. Da die Eltern jedoch ebenfalls nicht ganz gesund sind (die Erkrankungen sind erblich), sieht die Familie mit gemischten Gefühlen in die Zukunft.

„Um ein abgesichertes selbständiges Leben möglich zu machen, ist eine Adaptierung des Wohnraumes unumgänglich.

Wir hoffen, der Familie durch Spenden bzw. Unterstützung durch Baufirmen, die Existenzängste nehmen zu können und den Alltag mit diesem Schicksal zu erleichtern, sodass Christine und Annabelle in Zukunft etwas zur Ruhe kommen können.“ So Obfrau Renée Maria Wisak.

 

Spendenkonto Herzenserfinder:   IBAN: AT29 2011 1828 6569 4500

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