Startschuss für die neue Plattform „Ökosozial & Regional“

Eisenstadt, 23. 11. 2018

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Der Burgenländische Kommunalrat wird 2019 gemeinsam mit der Jungen Christgewerkschaft (FCGJ) und der Jungbauernschaft (JB) die neue Plattform „Ökosozial & Regional“ gründen, die eine nachhaltige Zukunft der Gemeinden und der ländlichen Region in den Mittelpunkt stellt. Nach der Gründung der kommunalpolitischen Bewegung mit 62 Kommunalbotschaftern aus allen Regionen des Burgenlandes und den landesweiten Bürgermeister-Gesprächen ist das der nächste Schritt zur Förderung von innovativen und zukunftsfitten Kommunen im Burgenland.

„Nach dem erfolgreichen Startschuss 2018 wird der Kommunalrat nächstes Jahr weiterentwickelt. Zusammen mit neuen Partnern forcieren wir mit der Plattform „Ökosozial & Regional“ auf kommunaler Ebene den Ideenaustausch und das Bewusstsein für wesentliche Zukunftsfragen, etwa in Bezug auf den Klimawandel. Dabei werden wir die große ökosoziale Vision aus den Gemeinden heraus weiterdenken und laden alle engagierten Gemeindevertreter des Burgenlandes zur Mitarbeit ein“, hält Sascha Krikler, Initiator und Koordinator des Kommunalrates, fest.

2019 wird der Kommunalrat mit der FCG-Jugend und den Jungbauern über die Plattform „Ökosozial & Regional“ eine neue Eventreihe begründen. Im Zuge der Veranstaltungen werden Experten mit Gemeindevertretern verschiedene Herausforderungen der Zukunft in den Gemeinden thematisieren, wie die erneuerbare Energie, den Klimawandel, Green-Jobs, E-Mobilität, mehr Regionalität, nachhaltige Entwicklung oder kommunale Bürgerbeteiligungsmodelle, wie die Bürgerräte in Vorarlberg.

„Ziel des Zusammenschlusses ist, wesentliche Synergien im fachlichen und organisatorischen Bereich zu nutzen und innerhalb der Plattform zu bündeln“, erklärt Krikler. „Die Landwirtschaft steht durch den Klimawandel, Billigimporte und gesellschaftliche Umbrüche vor großen Herausforderungen. Hier braucht es richtungsweisende Antworten zum Schutz unserer Bauern und deren Qualitätsprodukte. Daher werden wir Jungbauern die Initiative mit unseren fachlichen Inputs begleiten“, so Jungbauern-Landesobmann Martin Öhler. „Ein steigendes Umweltbewusstsein und der Klimawandel sorgen für zahlreiche Umbrüche auf dem Arbeitsmarkt. Hier braucht es – wie in der Frage der Digitalisierung – auch eine faire Ausgestaltung. Die FCG-Jugend setzt daher 2019 auf die Kampagne Umwelt 4.0 und wird sich damit aktiv in die Plattform einbringen“, betont Thomas Rack, der Bundesvorsitzende der Jungen Christgewerkschaft. „In Zukunft wird es durch neue Technologien immer besser möglich sein, umweltpolitische und wirtschaftliche Interessen zu vereinen. Genau hierfür wollen wir eine Vorarbeit leisten“, erklärt FCGJ-Generalsekretär Denis Strieder.

Der Kommunalrat formierte sich 2018 in allen Regionen des Burgenlandes mit 62 Kommunalbotschaftern. Vom Norden bis zum Süden fanden nach der Gründung im Jänner Bürgermeister-Gespräche statt, wie in Eisenstadt, Podersdorf am See, Raiding oder Ollersdorf. Bisheriger Höhepunkt war der 1. landesweite Kommunalrat mit rund 80 Gemeindevertretern, Bundesminister Gernot Blümel sowie VP-Landesparteiobmann Thomas Steiner. Dabei kam es neben einem Austausch auch zu einer Befragung zu verschiedenen Themen. Die Ergebnisse wurden auch im ÖVP-Programmprozess berücksichtigt. Ziel für 2019 ist es, neben den landesweiten Veranstaltungen der gemeinsamen Plattform „Ökosozial & Regional“, weiter neue Kommunalbotschafter zu begeistern sowie den lebendigen Ideenaustausch und die Vernetzung der Gemeindevertreter im ganzen Burgenland zu fördern.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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