Novemberpogrome niemals vergessen – Demokratie stärken

Eisenstadt, 9. 11. 2018

Gerade der heutige Tag ist Anlass, der Novemberpogrome von 1938 zu gedenken. „Es ist unsere Aufgabe, dieses Gedenken weiterzuführen und auch an die nächste Generation weiterzugeben. Denn derartiges darf sich nie mehr wiederholen!“, stellen der Zweite Landtagspräsident Rudolf Strommer und Jugendsprecher Patrik Fazekas fest. „Wir müssen unsere Demokratie stärken und dürfen niemals vergessen!“

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In der Pogromnacht von 9. auf 10. November 1938 – ein schrecklicher Teil der Geschichte unseres Landes und oft auch verharmlosend Reichskristallnacht genannt– wurden Menschen vom nationalsozialistischen Regime ermordet, Synagogen und Betstuben, Geschäfte und Wohnungen sowie jüdische Friedhöfe zerstört. „Derartiges darf sich nie mehr wiederholen. Antisemitismus und totalitäre Gedanken haben in unserer Gesellschaft nichts verloren“, so der Zweite Landtagspräsident Rudolf Strommer.

„Nur mit einer starken Demokratie können künftighin die Gräueltaten der Vergangenheit verhindert werden. Deshalb haben unsere Vorfahren für das Wahlrecht gekämpft. Damit nicht Macht und einzelne Interessen im Vordergrund stehen, sondern damit der Mensch bestimmt, was in Österreich passiert“, ist Strommer überzeugt.

Fazekas: „Für eine liberale, gerechte und weltoffene Gesellschaft!“

Unsere Generation ist die letzte, die Zeitzeugen der Gräueltaten der Nationalsozialisten und des zweiten Weltkrieges kennt. „Es ist die Verantwortung unserer Generation, die Erinnerung an damals wach zu halten. Als größte politische Jugendorganisation setzen wir uns dafür ein, dass aus einem ‚niemals vergessen‘ auch ein ‚nie wieder‘ wird“, betont Jugendsprecher Patrik Fazekas. Die Junge ÖVP rückt im diesjährigen Gedenkjahr die Aufarbeitung der Vergangenheit Österreichs ins Zentrum ihrer politischen Arbeit und versucht, mit Aktionen ein Zeichen gegen das Vergessen zu setzen. Die Auseinandersetzung mit dem Holocaust und den schrecklichen Taten des NS-Regimes sind ein wichtiger Beitrag für eine liberale, gerechte und weltoffene Gesellschaft. „Die beste Versicherung dafür, dass sich diese schreckliche Zeit nie mehr wiederholt, ist die aktive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit. Gleichzeitig gibt uns das Erinnern Orientierung für die Zukunft“, so Fazekas abschließend.

 

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