8. 11. 2018 – Polizei News

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Handtaschenraub in Mattersburg

 Ein unbekannter Täter entriss einer Pensionistin ihre Einkaufstasche und flüchtete.

Am 7. November 2018, gegen 07:00 Uhr, war eine 67-jährige Pensionistin in Mattersburg zu Fuß unterwegs um ihren Einkauf erledigen. Dabei kam ihr in der Innenstadt ein unbekannter Mann entgegen und sprach sie an. Der Unbekannte entriss ihr während dieser kurzen Konversation ihre schwarze Stoff-Umhängetasche mit der Aufschrift „SCS“ und flüchtete. In der Tasche befand sich eine Geldbörse mit einem geringen Euro-Betrag als Inhalt.

Die Pensionistin wurde bei dem Raub nicht verletzt. An der sofort eingeleiteten örtlichen Fahndung waren zehn Polizeistreifen beteiligt, welche jedoch ohne Erfolg verlaufen ist.

Das aus dem Bezirk Mattersburg stammende Opfer beschreibt den unbekannten Täter wie folgt: ca. 16-18 Jahre alt, ca. 190 cm groß, schlank, europider Typ, bekleidet mit einer scharzen Jacke, schwarze Schildkappe, näheres nicht bekannt.

Hinweise an die Polizei Mattersburg unter der TelNr. 059133-1120 oder an jede anderen Polizeidienststelle werden erbeten.


In Kittsee ist ein Rückgang der Kriminalität zu verzeichnen

 Entgegen einer Meldung in einem Medium vom heutigen Tag, wo darüber berichtet wird, dass in Kittsee „beinahe täglich ein Einbruch“ stattfindet, kann dieser Umstand seitens der Polizei Burgenland nicht nachvollzogen werden.

 

Die Fakten stehen dem eindeutig entgegen:

Im Zeitraum vom 1.1. bis 7.11.2017 wurden in Kittsee insgesamt 256 gerichtlich strafbare Delikte angezeigt, im Zeitraum vom 1.1. bis 7.11.2018 waren es 194. Das ergibt einen Rückgang von fast 25 %.

Dies zeigt sich auch bei der Anzahl der Einbruchsdiebstähle: für die gleichen Zeiträume lauten die Zahlen 50 (2017) und 39 (2018), also ebenfalls ein Rückgang von 22 %.

Es ist zwar im Bereich Einbruchsdiebstahl in Wohnhäuser eine leichte Steigerung von vier auf sechs Delikte festzustellen, jedoch darf gleichzeitig angeführt werden, dass im Bereich Einbruch in Kraftfahrzeuge ein Rückgang von zehn auf sechs Anzeigen erfolgte.

Eindeutig falsch ist jedenfalls die im Zeitungsartikel aufgestellte Behauptung, dass in eine Supermarkt-Filiale im Ort eingebrochen worden sei bzw. dass vor dem Krankenhaus Kittsee ein geparktes Auto spurlos verschwunden sei. Das Fahrzeug wurde mit Unterstützung der Polizei vom Besitzer wiedergefunden, ohne dass diesem Vorfall ein kriminelles Delikte zugrunde lag.

 

Den Verantwortlichen der Landespolizeidirektion Burgenland ist es wichtig, die Bevölkerung nicht zu verunsichern, sondern die Fakten so darzustellen, wie sie sind.

Trotz des Rückgangs in der Kriminalität, der sich in den obengenannten Zahlen spiegelt, werden aber nicht nur die Streifendienste erhöht, sondern auch die Zusammenarbeit mit den  Sicherheitspartnern in den nächsten Wochen intensiviert.


Kennzeichendiebstahl und Tankbetrug in Kittsee

Die unbekannten Täter befestigten die gestohlenen Kennzeichen auf ihrem PKW und tankten diesen voll.

In den Abendstunden des 07. November 2018 stahlen zwei bislang unbekannte männliche Täter von einem vor einem Mehrparteienhaus in Kittsee, Bezirk Neusiedl am See, abgestellten PKW die Kennzeichentafeln und montierten diese auf ihren PKW, einen blauen Kombinationskraftwagen.

Im Anschluss daran fuhren die beiden Männer zu einer Tankstelle im Ort, betankten ihr Fahrzeug und fuhren ohne zu bezahlen in unbekannte Richtung davon.

Eine sofort eingeleitete Fahndung verlief negativ, die Gesamtschadenssumme liegt im hohen zweistelligen Eurobereich.


Versuchter Kupferdiebstahl

Ein polnischer Mann wollte Kabel aus einem leerstehenden Haus stehlen, wurde von einem Zeugen beobachtet und von der Polizei festgenommen.

Das leerstehende Gebäude der ehemaligen Landesheilanstalt am Hirschenstein, Bezirk Oberwart, war am Nachmittag des 07.11.2018 das Ziel eines vermeintlichen Einbrechers. Er drang in den Keller des Komplexes ein und bereitete die dort lagernden Kupferkabel zum Abtransport vor. Dabei wurde er von einem Zeugen beobachtet, der sofort die Polizei verständigte.

Kurze Zeit später nahmen Beamte der Polizeiinspektion Rechnitz den mutmaßlichen Täter, einen 36-jährigen polnischen Staatsangehörigen in einem dem Tatort nahegelegenen Waldstück fest.

Bei einer Befragung zeigte sich dieser voll geständig.

Nach Bezahlung einer Geldbuße wurde die Festnahme aufgehoben und die Anzeige auf freiem Fuß erstattet.

 

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