Mehrwertsteuersenkung ist wichtiger Impuls für Tourismusstandort Burgenland

Eisenstadt, 31. 10. 2018

Am morgigen ersten November tritt die Senkung der Mehrwertsteuer von 10 auf 13 Prozent auf Nächtigungen im Tourismus in Kraft. „Damit schafft die Bundesregierung einen weiteren Aufschwung im Tourismus und die Absicherung wichtiger Arbeitsplätze vor allem in ländlichen Regionen“, freut sich Landesparteiobmann Thomas Steiner. Scharfe Kritik geht in Richtung SPÖ. „Die SPÖ hat auf Bundesebene gegen diese Senkung gestimmt. Auch im Burgenland hat die SPÖ keine Strategie für den Tourismus, obwohl das Burgenland als einziges Burgenland bei den Nächtigungen von Jänner bis September rückläufige Zahlen aufweist (-0,9 Prozent). Das ist schon fahrlässig, wenn man bedenkt, dass der Österreich-Schnitt bei 2,2 Prozent Plus liegt.“

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LAbg. Bgm. Mag. Thomas Steiner, ÖVP Landesparteiobmann

 

Von der Senkung der Mehrwertsteuer im Tourismusbereich profitieren vor allem die vielen kleinen Tourismusbetriebe im ländlichen Raum. „Das ist ein wichtiger Impuls für den Tourismusstandort. Endlich bekommen 30.000 Tourismusbetriebe wieder Planungssicherheit und können das ersparte Geld direkt in Investitionen stecken und den Tourismus ankurbeln“, ist Steiner erfreut und betont: „Diese Investitionen sind auch dringend notwendig, denn das Burgenland ist ein beliebtes Ausflugsziel, aber durch fehlendes Angebot bei den Nächtigungszahlen rückläufig. Leider ignoriert Rot-Blau das Problem, deshalb ist es umso wichtiger, dass die Unternehmen in den Ausbau des Tourismus investieren.“

 

Fehlende Tourismusstrategie fällt Rot-Blau auf den Kopf

Während andere Bundesländer im Tourismusbereich weiterhin davonziehen, fällt das Burgenland immer mehr zurück. „Das liegt vor alle daran, dass wir eine Regierung haben, die Probleme nicht löst, sondern Probleme schafft. Realitätsverweigerung ist nicht die Politik, die sich die Menschen von Regierenden erwartet“, betont Steiner. Es macht sich jetzt die fehlende Tourismusstrategie und die Untätigkeit sowohl der Landesregierung als auch der Landestourismus-Gesellschaft immer mehr bemerkbar. Steiner fordert ein weiteres Mal, endlich in die Gänge zu kommen und ein zusätzliches Tourismuspaket im Ausmaß von mindestens 10 Millionen Euro zu schnüren. „Schönrederei bringt nichts, wir brauchen endlich echte Maßnahmen, um das Burgenland wieder nach vorne zu bringen“, so Steiner abschließend.

 

Die Vorschläge der Volkspartei sind klar:

  • Tourismus-Jobcenter
  • Entbürokratisierung und Dezentralisierung der Tourismusstrukturen
  • endlich Investitionen in Lutzmannsburg
  • Schluss mit Steuergeldverschwendung für unnötige Werbung
  • Offenlegung der Kosten der Burgenland Tourismus GmbH
  • Offenlegung der Gehälter und Dienstverträge des Geschäftsführers und des Prokuristen

mehr und einfachere Unterstützung für die Tourismuswirtschaft

 

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