29. 10. 2018 – Polizei News

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Falsches Parken führte zur Körperverletzung

 Am Freitag den 26.10.2018 kam es in Wulkaprodersdorf wegen eines falsch geparkten Fahrzeuges zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Männern.

Im Zuge des Streites um ein falsch geparktes Auto, versuchte ein 32-jähriger Mann aus dem Bezirk Mattersburg auf einen 18-jährigen Burschen aus dem Bezirk Eisenstadt-Umgebung mit einem mitgeführten Messer einzustechen. Von einem 37-jährigen Mann, ebenfalls aus Mattersburg, konnte dies verhindert werden. Daraufhin versuchte der Täter mit seinem Fahrzeug das Gelände zu verlassen.

Er fuhr dabei mehrmals rasant auf den 18-jährigen Burschen und seinen Vater zu. Beide konnten sich aus dem Gefahrenbereich entfernen und wurden dadurch nicht verletzt.

Der 32-Jährige wurde in eine Justizanstalt eingeliefert.


Illegaler Tiertransport an der A6 gestoppt!

Polizeiinspektion Kittsee: Ein Kleinwagen wurde bei einer Schwerpunktkontrolle an der A6 angehalten – im Inneren des Fahrzeuges: 25 Tauben und ein Welpe.

Von der Landespolizeidirektion Burgenland werden zum Zwecke der Verhinderung der illegalen Migration sowie der Unterbindung der Schlepperei, im Bereich des Gemeindegebietes Kittsee, Schwerpunktaktionen (Nordost Autobahn A6) durchgeführt.

In der Mittagszeit des gestrigen Tages, den 28. Oktober 2018, wurde im Rahmen einer derartigen Schwerpunktaktion  ein Kleinwagen mit Wiener Kennzeichen angehalten. Im Fahrzeug befanden sich fünf Insassen sowie im Kofferraum 25 Tauben und ein Spitz-Welpe. Diese Tiere wurden in einem Katzenkorb und in zwei Karton transportiert.

Für sämtliche Tiere konnten keine Gesundheits- bzw. Transportbescheinigungen vorgelegt werden. Der Besitzer der Tiere, ein 40-jähriger Syrer aus Niederösterreich, gab an, dass er die Tauben und den Welpen auf einem Vogelmarkt in Nitra, Slowakei, erworben habe.

Laut der verständigten Amtstierärztin waren die Tiere transportfähig und befanden sich in einem guten Zustand. Jedoch fehlten für einen legalen Transport diverse Bescheinigungen. Die Polizeibeamten verweigerten dem Syrer  die Weiterfahrt nach Österreich. Dieser musste in die Slowakei zurückkehren.

Der 40-jährige Transporteur der Tiere wurde bei der Bezirksverwaltungsbehörde angezeigt.


Lenkzeiten überschritten, Ruhezeiten missachtet

Landesverkehrsabteilung Burgenland: Bei der Überprüfung der zulässigen Lenkzeit staunten die Beamten nicht schlecht: Ein Omnibuslenker aus Rumänien konnte während einer 110 stündigen Einsatzzeit lediglich eine durchgehende maximale Ruhezeit von sieben Stunden vorweisen.

Für eine Verkehrskontrolle durch Organe der Landesverkehrsabteilung Burgenland wurde am vergangenen Sonntag, den 28. Oktober 2018, ein rumänischer Reisebus angehalten. Dieser im Linienverkehr zwischen Rumänien und England verkehrende Reisebus war mit 49 Fahrgästen besetzt.

Bei der Überprüfung der Omnibuslenker und des Fahrzeuges wurde festgestellt, dass insgesamt vier aus Rumänien stammende Lenker abwechselnd das Fahrzeug auf einer über 3.000 km langen Strecke von Braila (Rumänien) nach Liverpool (England) und wieder zurück ohne Einhaltung der vorgeschriebenen Lenk- und Ruhezeiten verwendeten. Einer der kontrollierten Omnibuslenker konnte während seiner 110 stündigen Einsatzzeit lediglich eine durchgehende maximale Ruhezeit von sieben Stunden vorweisen. Um eine rechtmäßige Fahrt bei einer polizeilichen Kontrolle vorzutäuschen, wurden die manuell nachgetragenen Daten im digitalen Kontrollgerät bewusst falsch eingegeben.

Seitens der Polizei wurde den vier Lenkern eine Weiterfahrt untersagt und eine 24-stündige Ruhezeit angeordnet. Gleichzeitig wurde eine Sicherheitsleistung eingehoben und die Anzeige an die zuständige Bezirksverwaltungsbehörde erstattet.

 

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