Unglaubliche Tierquälerei bei Entenjagd an der Leitha

Eisenstadt, 25. 10. 2018

Labg. Spitzmüller bringt Sachverhaltsdarstellung ein

„Ich bin fassunglos, wie hier mit Lebewesen umgegangen wird“, sagt der GRÜNE burgenländische Landtagsabgeordnete Wolfgang Spitzmüller, nachdem er sich das Video des Vereins gegen Tierfabriken (VgT) angesehen hat.

grüne
Grausames Treiben – der VGT konnte die illegale! Jagd auf weibliche Zuchtenten dokumentieren.

https://vgt.at/presse/news/2018/news20181025mn.php

Spitzmüller hat bereits Anfang Oktober gemeinsam mit VgT-Obmann Balluch auf die bedenklichen Vorgänge rund um das Aussetzen von Zuchtenten an der Leitha im Bereich Zurndorf hingewiesen. Jetzt, Wochen nach dem Aussetzen wurden bereits mehrere Jagden durchgeführt. Am 24. Oktober am Nachmittag wurde eine Jagd gefilmt und vom VgT veröffentlicht. Man sieht darin Menschen, die verletzte Tiere in eine Wiese schleudern, sie am Kopf haltend tragen und durch herumwirbeln versuchen, den Enten den Hals umzudrehen. Tote, halbtote und verletzte Tiere werden auf Haufen geschmissen.

Spitzmüller hat wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Strafgesetzbuch §222 Tierquälerei eine Sachverhaltsdarstellung bei der Staatsanwaltschaft Eisenstadt eingebracht.

Spitzmüller: „Die Praxis, Zuchttiere zum Jagdspass auszusetzen, um sie später abzuballern, ist grundsätzlich schon höchst verwerflich und gehört abgestellt. Die Art, wie dann während der Jagd vorgegangen wird, ist durch nichts zu rechtfertigen und ist Tierquälerei. Wir werden alles dafür tun, diesen Irrsinn abzustellen, ab 2019 darf es das nicht mehr geben.“

 

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