SV-Reform bringt mehr Geld für Patientinnen und Patienten

Eisenstadt, 25. 10. 2018

„Wir wollen eine leistungsfähige, moderne und bürgernahe Sozialversicherung. Dafür braucht es echte Veränderungen und Einsparungen in der Verwaltung. Die Bundesregierung unter Sebastian Kurz setzt hier die notwendigen Schritte und leitet die größte Strukturreform in der Sozialversicherung in die Wege“, zeigen sich Gesundheitssprecherin Abg.z.NR Gaby Schwarz und ÖAAB-Generalsekretär Abg.z.NR Christoph Zarits erfreut.

 

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Abg.z.NR Gaby Schwarz und ÖAAB-Generalsekretär Abg.z.NR Christoph Zarits

„Wir sichern das solidarische Gesundheitssystem auch für die Zukunft. Das schaffen wir nur mit einer erheblichen Strukturreform. Wir sparen in der Verwaltung durch gemeinsame IT, gemeinsames Rechnungswesen und effizienteren Einkauf. Das spart im System und nicht bei den Menschen“, erklärt Abg.z.NR Gaby Schwarz.

„Damit wird ein weiteres Wahlversprechen umgesetzt. Es werden auch keine Spitäler geschlossen, und alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können sich darauf verlassen, dass es zu keinen betriebsbedingten Kündigungen kommt“, so Abg.z.NR Zarits.

 

Gleiche Leistungen bei gleichen Beiträgen

„Die derzeitige Situation von 21 unterschiedlichen Systemen zur Pflichtversicherung mit unterschiedlichen Leistungsansprüchen ist nicht fair. Eine burgenländische Familie muss für ein Kind im Rollstuhl dieselben Leistungen bekommen, wie eine Familie in Oberösterreich. Das stellen wir mit dieser Reform sicher. Wir harmonisieren Leistungen: gleiche Leistung bei gleichen Beiträgen“, so Schwarz.

 

Zusätzliche finanzielle Mittel für die Patienten

Die durch die Reform freiwerdenden finanziellen Mittel sollen den Patientinnen und Patienten zugutekommen. „Das zusätzliche Geld wird in die Bekämpfung der Zwei-Klassen-Medizin investiert. Dadurch schaffen wir eine neue soziale Gerechtigkeit bei der die Patientin und der Patient wieder im Mittelpunkt stehen. Wir investieren vor allem in die Stärkung des niedergelassenen Bereichs, die Finanzierung der Landarztstipendien und die Erhöhung der Anzahl von Kassen- und Notärzten“, so Zarits.

 

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