Jugendstrategie: „Ländlichen Raum vom Abstellgleis holen!“

Eisenstadt, 24. 10. 2018

Die Bundesregierung beschließt heute im Ministerrat die Neuausrichtung der Jugendstrategie in Österreich. Wichtiges Thema dabei ist auch die Einbindung von Jugendlichen, die Lebensqualität und das Miteinander. Gerade der ländliche Raum wurde in den letzten Jahren stark benachteiligt und hat an Lebensqualität verloren. Deshalb sind viele Jugendliche vom Land weggezogen. „Jugendliche im ländlichen Raum müssen aber dieselben Chancen bekommen, wie Jugendliche in der Stadt. Wir wollen den ländlichen Raum vom Abstellgleis holen und beleben“, erklärt Jugendsprecher Patrik Fazekas und fordert, den ländlichen Raum bei der Neuausrichtung besonders einzubinden.

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LAbg. Patrick Fazekas, ÖVP, Jugendsprecher

 

„Als Jugendsprecher der Volkspartei ist es mir ein Anliegen, dass die Chancengleichheit zwischen Menschen auf dem Land und in der Stadt gleich ist. Kein Jugendlicher darf einen Nachtteil haben, nur weil er am Land lebt. Es kann nicht sein, dass junge Menschen aufgrund von fehlenden Strukturen und schlechten Umständen im ländlichen Raum ihre Heimatregion verlassen“, betont Fazekas. Die Gleichwertigkeit städtischer und ländlicher Gebiete – dafür müssen wir alle kämpfen, insbesondere ist die rot-blaue Landesregierung hier gefordert. Denn Gemeinden in ländlicheren Gebieten schrumpfen auf Kosten immer weiter wachsender Städte – bei uns im speziellen der Bundeshauptstadt Wien. „Deshalb muss die Mobilität und Digitalisierung auch im ländlichen Raum ausgebaut werden. Aber auch ein optimales Kinderbetreuungsangebot, eine gute medizinische Versorgung und attraktive Freizeitmöglichkeiten sichern die Lebensqualität am Land“, so Fazekas.

 

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