72 Stunden ohne Kompromiss

Eisenstadt, 24. 10. 2018

Toller Erfolg für Österreichs größte Jugendsozialaktion der Katholischen Jugend in Zusammenarbeit mit youngCaritas und Hitradio Ö3: Unter den tausenden Jugendlichen in ganz Österreich engagierten sich auch im Burgenland 150 junge Menschen in zwölf Projekten.

kirche

Die Erwartungen an die Aktion „72h ohne Kompromiss“ wurden bei weitem übertroffen: Tausende Jugendliche bewiesen vom 17. bis 20. Oktober 2018 im Rahmen der größten Jugendsozialaktion in Österreich, dass ihr großartiger Einsatz das Land zu einem sozialeren Ort machen kann. Auch und gerade im Burgenland wurde viel Engagement gezeigt: 150 Jugendliche setzten sich in zwölf Projekten für ihre Mitmenschen und im Rahmen von Sozialprojekten ein.

Bischof Zsifkovics: „Ich bin begeistert“
„Ich bin begeistert, mit wie viel Einsatzfreude und Leidenschaft diese jungen Menschen neue Räume einer solidarischen, menschlichen, an der christlichen Nächstenliebe orientierten Gemeinschaft schaffen“, würdigt Bischof Ägidius J. Zsifkovics die Leistungen der Jugendlichen und die Aktion. „Was die jungen Menschen so eindrucksvoll vorzeigten, war, dass jeder und jede einen wichtigen Beitrag leisten kann, indem man durch soziales Engagement, den Blick über den eigenen Tellerrand und ganz konkreten Martinstaten an einem lebenswerten Miteinander arbeitet“, ergänzt der Bischof.

Startschuss mit „72h Torte“
Die Eröffnungsfeier fand am Mittwoch, 17.10.2018, mit Bischof Zsifkovics, Bürgermeister Thomas Steiner und Caritas-Direktorin Edith Pinter statt. Jugendliche aus verschiedenen Projekten erhielten ihre „Powerpakete“ und ließen sich von den Worten der Ehrengäste ermutigen. Mit dem gemeinsamen Anschnitt der „72h Torte“ fiel der Startschuss.

Karitatives Kochen, Kicken mit Special Olympics Athleten
Und es war eine mehr als erfolgreiche Aktion im Burgenland. So wurden in Neusiedl am See gemeinsam Suppe für die Team Tafel gekocht. In Eisenstadt haben Jugendliche gebacken und auf diese Weise Spenden für das Projekt „PREDA“ gesammelt. Jugendliche aus Mattersburg kochten gemeinsam mit Flüchtlingen und lernten so die Kultur und die eine oder andere persische Köstlichkeit kennen. Und in Oberwart setzten Jugendliche gemeinsam ein Zeichen gegen Rassismus. In Mönchhof wurden Spenden für ein Jugendhaus gesammelt. Höhepunkt dort war ohne Zweifel das gemeinsame Benefizfußballturnier mit den Special Olympics Athleten aus Dornau.

Besonders cool waren die gemeinsamen Abende“
Alle, die mitgemacht haben, waren schlicht begeistert von den Möglichkeiten sich zu engagieren. Die 14-jährige Johanna Sautner, mit dabei beim Projekt „Jugendhaus Pfarre Mönchhof“, schildert ihre Eindrücke: „Ich finde, 72h ohne Kompromiss ist ein tolles Projekt, weil man da eine richtige Gemeinschaft mitbekommt. Am ersten Tag haben wir uns noch gar nicht so richtig gekannt und nach den drei Tagen sind wir viel mehr zusammengewachsen. Besonders cool waren auch die Abende, wo wir dann noch alle gemeinsam Film geschaut haben.“

Raum für Selbstständigkeit und Lernerfahrungen
Auch für die 13-jährige Fiona Kiss, die sich ebenfalls im Projekt „Jugendhaus Pfarre Mönchhof“ engagierte, war das Gemeinschaftserlebnis eine besonders positive Erfahrung: „Es gab eine richtige Selbstständigkeit bei uns Jugendlichen beim Vorbereiten für unser Benefizmatch zugunsten unseres Jugendhauses.“ Und die 16-jährige Sarah Fuchs, die bei „Get social – Rassismus ist out“ in Oberwart mitmachte, sagte danach: „Mir hat das Projekt viel Spaß gemacht, besonders weil ich viel Neues gelernt und ausprobiert habe, ich würde auf jeden Fall immer wieder mitmachen wenn ich die Möglichkeit dazu hätte und ich würde es auch jedem weiterempfehlen.“ „72 h ohne Kompromiss“: Die Jugend zeigt, wie es geht.

 

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