ARBÖ Präsident Rezar: „Optimale Betreuung für unsere Mitglieder!“

Schattendorf, 23. 10. 2018

ARBÖ-Ortsvorsitzenden-Konferenz in Schattendorf

„Mit seiner Verankerung in den Ortsklubs in den burgenländischen Gemeinden ist der ARBÖ nahe bei seinen Mitgliedern“, sagte ARBÖ-Präsident Dr. Peter Rezar bei Ortsvorsitzenden-Konferenz des ARBÖ Burgenland in Schattendorf. „Daher wissen wir, was die ARBÖ-Mitglieder wollen und brauchen. Danach richtet der ARBÖ seine Serviceleistungen aus!“

Insgesamt ist der ARBÖ in 61 burgenländischen Gemeinden organisiert. Zusätzlich zur Mitgliederbetreuung gehören Aktivitäten im Freizeitbereich oder im Sport. Zwei neue Ortsklubs wurden im Oktober 2018 in Rotenturm und Lockenhaus gegründet.

Der ARBÖ hat im Burgenland 30.000 Mitglieder. In Österreich sind es 400.000. Dr. Peter Rezar ist seit 1993 Präsident des ARBÖ im Burgenland und seit Jänner 2018 auch Präsident des ARBÖ Österreich.

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Dr. Peter Rezar, Präsident ARBÖ

Infrastruktur: Ausbauoffensive wird fortgesetzt

Im Burgenland wurden in den vergangenen zehn Jahren das Landeszentrum und vier Prüfzentren neu gebaut. Jetzt werden – wenn Bedarf besteht – die Prüfzentren erweitert und modernisiert. „Überall, wo der ARBÖ investiert und sein Service erweitert hat, haben wir neue Mitglieder und Kunden gewonnen“, betonte Rezar. Im Bezirk Güssing hat der ARBÖ nach dem Neubau des Prüfzentrums um 25 Prozent mehr Mitglieder als noch 2008.

Daher will der ARBÖ-Präsident das burgenländische Modell auf ganz Österreich umlegen: In Attnang-Puchheim und Mistelbach wurden bereits Prüfzentren eröffnet, in Schladming, Saalfelden und Reutte wird neu gebaut. Große Investitionen gibt es in den Landeszentren Salzburg und Tirol. „Dieses Ausbauprogramm ist nach der erfolgreichen Konsolidierung des ARBÖ möglich“, sagte der Präsident. Damit schaffen wir eine optimale Betreuung für unsere Mitglieder vom Bodensee bis zum Neusiedler See!“

Bekenntnis zur Co2-Reduktion

Rezar kritisierte erneut die Wiener Vizebürgermeisterin Vassilakou: „Täglich pendeln 300.000 Menschen nach Wien zu ihrem Arbeitsplatz. Mit den Straßenrückbauten und der Citymaut betreibt die Vizebürgermeisterin eine organisierte Staupolitik. Der Pkw-Verkehr ist da, das darf auch die Verkehrsstadträtin nicht ignorieren. Sie muss Lösungen anbieten!“ Zum Beispiel den Ausbau von Park & Ride-Anlagen, wie sie der ARBÖ fordert, damit die Pendler Alternativen zum Pkw haben.

Bei der von der Bundesregierung forcierten E-Mobilität gäbe es in vielen Bereichen noch keine Lösung, kritisierte der Präsident,: „Was passiert mit den Akkus von E-Autos, wenn sie aus dem Verkehr gezogen werden? Wie können E-Autos billiger werden, und wie wird das Problem mit der Reichweite und Ladezeit gelöst? Solange diese Fragen nicht beantwortet werden können, werden E-Autos keine echte Alternative zu Fahrzeugen mit Diesel und Benzinantrieb sein!“ Der ARBÖ bekenne sich zur Reduktion des Co2-Ausstosses durch den Individualverkehr und bringe sich aktiv in Diskussionen ein. Doch Politik und Autohersteller müssen vernünftige und leistbare Alternativen zu den konventionellen Antriebsarten anbieten.

Plus an Sicherheit und Service

Eine Premiere für Österreich war die Präsentation des Pickerl-Reports und der Pannen-Statistik des ARBÖ Burgenland. Insgesamt wurden 30.000 Pickerl-Berichte und 10.000 Panneneinsätze ausgewertet. „Mit der Analyse dieser Daten wollen wir die Autofahrer auf die häufigsten technischen Mängel aufmerksam machen. Dadurch sollen Unfälle aufgrund eines technischen Gebrechens ausgeschlossen werden!“

Neu ist auch die Kooperation des ARBÖ mit der ARA-Flugrettung: Die roten Helicopter mit dem ARBÖ-Logo fliegen schon in Kärnten und Tirol. Über eine Ausweitung dieser Zusammenarbeit wird in den nächsten Jahren entschieden.

Ganz neu ist die Internet-Seite des ARBÖ: Unter www.arboe.at finden die Mitglieder und Interessierte die zahlreichen Angebote und Serviceleistungen des ARBÖ in ganz Österreich.

 

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