22. 10. 2018 – Polizei News

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Schwere Sachbeschädigungen

Das Eingangsportal eines Schulgebäudes in Oberpullendorf und drei PKWs wurden von Vandalen beschädigt. Die polizeilichen Ermittlungen laufen.

Am gestrigen Tage, den 21. Oktober 2018, wurden Polizisten der Polizeiinspektion Oberpullendorf bezüglich einer schweren Sachbeschädigung zum Schulhaus des Gymnasiums Oberpullendorf gerufen. Bislang unbekannte Täter hatten dort – vermutlich in der Zeit zwischen den 20. Oktober, 17:00 Uhr und dem 21. Oktober 2018, 10:30 Uhr – einen schweren metallenen Steher, dieser diente als Absperrung, aus der Verankerung gerissen und damit einen Flügel der Glastür beim Haupteingang zum Gymnasium Oberpullendorf beschädigt. Dieser mit Sicherheitsglas versehene Türflügel (100x200cm) ging dabei vollständig zu Bruch.

In unmittelbarer Umgebung des vorgeschilderten Tatortes wurden drei geparkte PKWs von vermutlich den gleichen Täter durch massive Fußtritte beschädigt. Dabei wurden bei diesen Fahrzeugen die Außenspiegel fast vollständig aus deren Verankerungen getreten. An einem Kraftfahrzeug wurde mit einem Stein die Fensterscheibe einer Türe eingeschlagen und dabei auch der Tür- und Fensterrahmen schwer beschädigt.

Spuren wurden gesichert

Vor Ort wurden vom Koordinierten Kriminaldienst des Bezirkspolizeikommandos Oberpullendorf diverse mögliche Spurenträger sichergestellt. Die polizeilichen Ermittlungen laufen. Die Höhe des Schadens kann zum jetzigen Stand der Ermittlungen noch nicht beziffert werden.

Gleichzeitig ergeht an die Bevölkerung das Ersuchen um Mithilfe!
Zweckdienliche Hinweise – auch anonym – mögen bitte bei der Polizeiinspektion Oberpullendorf unter der TelNr. 059133/1220 oder jeder weiteren Polizeidienststelle gemacht werden.


Polnische Einbrecherbande festgenommen

Nach Einbruchsdiebstählen in Eisenstadt im Vorjahr führten Ermittlungen durch das Landeskriminalamt Burgenland in Kooperation mit polnischen Kriminalisten nun zum Erfolg.

In der Zeit vom 23. zum 24. Mai 2017 ereigneten sich mehrere Einbruchsdiebstähle in verschiedene Geschäfte in Eisenstadt, wobei die vorerst unbekannten Täter Waren im Wert eines sechsstelligen Eurobetrages stahlen und mit einem Klein – LKW abtransportierten. Dieses Fahrzeug wurde von den Tätern einige Tage vorher in Wien gestohlen.

Die Ermittlungen wurden zum damaligen Zeitpunkt durch Bedienstete des Landeskriminalamtes Burgenland übernommen. In der Folge gelang es, den für die Einbrüche verwendeten Kleinlastwagen zu identifizieren und in Kleinteile zerlegt in Polen sicherzustellen sowie drei polnische Staatsangehörige als Täter auszuforschen. Einer dieser Täter wurde im März 2018 in Polen festgenommen und nach Österreich ausgeliefert.

Im Zuge von zwei Hausdurchsuchungen, die von den Ermittlern des Landeskriminalamtes Burgenland in Zusammenarbeit mit polnischen Kriminalbeamten in der Zeit vom 15. bis 17. Oktober 2018 in Polen durchgeführt wurden, wurde eine große Menge Diebesgut entdeckt und sichergestellt.

Dabei handelte es sich unter anderem um Markensonnenbrillen, Markenbekleidung, hochpreisige Schreibgeräte und Hygieneartikel, potenzfördernde Arzneimittel, Elektrogeräte sowie um einen Bargeldbetrag in vierstelliger Höhe.

Diese Waren konnten weiteren Einbruchsdiebstählen, davon einer in Wien mit einer Schadenssumme im sechsstelligen Eurobereich, zugeordnet werden.

Während der Durchführung der Hausdurchsuchungen wurden die beiden anderen Täter der Gruppe festgenommen. Die beiden Männer waren mit zwei Fahrzeugen, einem PKW und einem Klein – LKW, auf dem Weg nach Deutschland gewesen.

Die Ermittlungen durch das Landeskriminalamt Burgenland, unter Einbeziehung weiterer europäischer Ermittlungsbehörden, werden fortgesetzt.


Achtung, Einmietbetrüger unterwegs

Im Südburgenland wurden Beherbergungsbetriebe durch Einmietbetrüger gelinkt. Nachdem sich zwei Männer aus Deutschland für etliche Tage im Hotel versorgen ließen, reisten sie in einer Nacht-und-Nebel-Aktion heimlich ab. Sie hinterlegten eine E-Mail-Adresse für die Rechnung, Firma und Adresse stellten sich aber als Fake heraus.

„Zu uns kamen zwei Männer, die vor gaben bei der Inform-Messe tätig zu sein“, erklärt die betrogene Unternehmerin aus dem Südburgenland. Die Täter agierten unverfroren, erklärt die Unternehmerin: „Nachdem die Messe aus war, erklärten mir die beiden Männer, die behaupteten für eine Sanierungsfirma zu arbeiten, dass sie in der Region viele Aufträge erhalten haben und noch länger bleiben…“  Nach rund zwei Wochen fand die Unternehmerin eines Morgens einen Zettel an der Rezeption, dass die Männer wegen eines tragischen Falls in der Familie in der Nacht abreisen mussten. Für die Rechnung hinterließen sie eine Visitenkarte mit einer E-Mail-Adresse. Diese Daten stellten sich aus Fake heraus, die Rechnung wurde nie bezahlt. Mittlerweile meldete sich im Südburgenland ein zweiter Unternehmer, bei dem die Männer drei Tage ohne zu bezahlen nächtigten.

Raphael Kaplan, vom Kompetenz-Center der Wirtschaftskammer Burgenland mahnt: „Wir können nur allen Unternehmern raten, bei allen Gästen höflich aber doch, auf die notwendigen Unterlagen zu achten. Wie man sieht werden die Betrüger immer raffinierter und am Ende bleibt der Unternehmer auf seinen Kosten sitzen.“

Abschließend erklärt die betrogene Unternehmerin: „Mir ist klar, dass ich mein Geld nie sehen werde, ich möchte aber auf diesem Weg meine Kollegen warnen!“

 

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