Welternährungstag 2018

Eisenstadt, 16. 10. 2018

Berlakovich zum Welternährungstag am 16. Oktober: Nur eine bäuerliche Landwirtschaft sichert Lebensmittel für die Menschen

 Kürzungen des Landes gefährden flächendeckende Landwirtschaft

 

„Eine regionale bäuerliche Landwirtschaft ist am besten dazu in der Lage, die Menschen sicher mit gesunden und hochqualitativen Lebensmitteln zu versorgen. Die heimische Landwirtschaft ist geprägt von einer großen Vielfalt. Die Bgld. Landwirtschaftskammer setzt sich für die Stärken der Landwirtschaft im Burgenland ein. Hervorgehoben wird diese Stärke mit verschiedenen Projekten von der Südburgenländischen Weidegans über den Moorochsen bis hin zum Grünspargel, Hopfen, usw.“, sagt Präsident Nikolaus Berlakovich anlässlich des Welternährungstages am 16. Oktober.

övp
DI Niki Berlakovich, LWK Bgld. Präsident

„Einer produzierenden Landwirtschaft müssen Möglichkeiten eingeräumt werden, ausreichend Lebensmittel für die Gesellschaft zu erzeugen. So wurde einigen Biobetrieben im Burgenland nicht erlaubt, Ställe für Legehennen zu errichten, um den heimischen Markt mit Bioeiern zu versorgen. Tragisch ist, dass wir bis auf Getreide in Österreich keine Selbstversorgung mehr aufweisen. Im Burgenland ist die Selbstversorgung bei Rinder- und Schweinefleisch nicht mehr gegeben. Die vom Land beabsichtigten Kürzungen würden sich auf die heimische Lebensmittelproduktion weiter negativ auswirken, da die bewährte Fachberatung der Kammer reduziert werden müsste“.

 

„Die bäuerliche Landwirtschaft ist ein starker Motor des Ländlichen Raums. Sie produziert nicht nur nachhaltige Lebensmittel sondern leistet durch die Pflege der Kulturlandschaft einen unverzichtbaren Beitrag für einen vitalen Ländlichen Raum, in dem die Menschen Arbeitsplätze finden und sich wohl fühlen können“, so Berlakovich abschließend.

Share Button

Related posts