Bezirkshauptmannschaft Eisenstadt – Schulung für den Katastropheneinsatz

Eisenstadt, 15. 10. 2018

Die  Katastrophenvorsorge – die Planung und Vorbereitung  jener  Maßnahmen, die zur  Abwehr und Bekämpfung der Gefahren und Schäden, die von einer möglichen Katastrophe ausgehen können, notwendig sind – ist eine wichtige Aufgabe von  Behörden und Einsatzorganisationen.  Die operative Vorbereitung auf mögliche Katastrophen ist in den Katastrophenhilfegesetzen der Länder und den danach ergangenen Verordnungen geregelt. Im Zentrum der Vorkehrungen stehen die Vorbereitungen zur Wahrnehmung der behördlichen Einsatzleitung und der damit verbundenen Lenkungs- und Koordinierungsaufgaben im Katastrophenfall.

zsv
Dieter Benczak – Koch, Martin Bierbauer – BZSV, Kurt Safrata und Dr.in Franziska Auer – BH Eisenstadt-Umgebung, NR Bgm. Erwin Preiner – BZSV

In Wahrnehmung dieser Aufgabe beschäftigt sich die  Bezirkshauptmannschaft Eisenstadt-Umgebung laufend u.a. mit der Erstellung und Adaptierung von Katastrophenschutzplänen, der Teilnahme an Übungen der Einsatzorganisationen und der Ausbildung der im Katastrophenschutz in der Bezirkshauptmannschaft tätigen Personen. Eine aktuelle Schulung  in der vergangenen Woche diente der Einführung neuer Stabsmitglieder in ihre Aufgaben; dabei wurde das Szenarium „Blackout“ zum Anlass genommen, um die Aufgabenbereiche der einzelnen Stabsmitglieder darzustellen und die Grundzüge der Stabsarbeit zu erläutern.

 

Burgenländischer Zivilschutzverband unterstützt

Unterstützung dabei kam durch den Zivilschutzverband, der eingeladen worden war, bei dieser Schulung den Teilnehmerinnen und Teilnehmern auch den Aspekt einer rechtzeitigen privaten Bevorratung für den Krisenfall nahe zu bringen. Der Präsident des Burgenländischen Zivilschutzverbandes, NR Bgm. Erwin Preiner, stellte bei dieser Gelegenheit die aktuelle Broschüre des BZSV „Kochen ohne Strom“ vor. Preiner: „Unsere Broschüre zeigt auf anschauliche Weise, wie man sich mit einfachen Mitteln und den Lebensmitteln aus der Bevorratung vernünftig ernähren kann.“

Damit sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bezirkshauptmannschaft  selbst davon überzeugen konnten, wurde der Notfall-Speiseplan auch gleich in der Praxis getestet: anhand der praktischen Tipps des Bgld. Zivilschutzverbandes wurden im Hof der Bezirkshauptmannschaft mit einfachsten Mitteln Gemüsesuppe und Fladenbrot, Teilwaren mit selbstgemachtem Sugo sowie äußerst schmackhaftes Schichtfleisch gekocht.

Ein gelungener Abschluss als Ergänzung zum praktischen Schulungsteil – da waren sich Bezirkshauptfrau WHR Dr. Franziska Auer und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einig.

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