5. 10. 2018 – Polizei News

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Quad-Lenker bei Verkehrsunfall verletzt

 Bei einem Verkehrsunfall zwischen Großpetersdorf und Neumarkt im Tauchental (Bez. Oberwart) wurde ein Quad-Lenker schwer verletzt. Er wurde mit dem Notarzthubschrauber in ein Krankenhaus geflogen.

Der Verkehrsunfall ereignete sich am 4. Oktober 2018, gegen 14.40 Uhr, auf der Landesstraße 105. Ein 36-jähriger ungarischer Staatsbürger lenkte dabei seinen PKW von Großpetersdorf kommend in Richtung Neumarkt im Tauchental. Hinter ihm fuhr ein 42-jähriger Mann aus dem Bezirk Oberwart mit seinem Quad. Im Freilandgebiet wollte der Ungar mit seinem PKW nach links in einen Begleitweg einbiegen. Der dahinter fahrende Quad-Lenker beabsichtigte, den PKW zu überholen. Dabei geriet das Quad außer Kontrolle und fuhr anschließend in den Straßengraben. Der 42-jährige Lenker wurde vom Gefährt geschleudert und schwer verletzt. Er wurde mit dem Notarzthubschrauber in ein Krankenhaus geflogen.

Bei dem Verkehrsunfall ist es zu keiner Berührung der beiden Kraftfahrzeuge gekommen. Ein mit dem PKW-Lenker durchgeführter Alkotest verlief negativ.


Festnahme von drei Dieben

 Nach Einbrüchen in mehrere Häuser in Parndorf, Bezirk Neusiedl am See, sowie nach dem Diebstahl mehrerer Fahrräder in Melk, Niederösterreich, wurden ein 21-jähriger und zwei 26-jährige rumänische Männer von Polizeibeamten des Koordinierten Kriminaldienstes des Bezirkes Neusiedl am See festgenommen.

Dem vorausgegangen war der Fund von diversen Werkzeugen und Maschinen in einem Windschutzgürtel in Neusiedl am See. Ein anonymer Zeuge zeigte bei der dortigen Polizeiinspektion an, dass er die Gegenstände aufgefunden habe. Da anzunehmen war, dass die bis dahin unbekannten Diebe diese Gegenstände dort zwischengelagert hatten um sie zu einem späteren Zeitpunkt abzuholen, überwachten Beamte in Zivil die Umgebung der Fundstelle.

In den Abendstunden des 03. Oktober 2018 wurden die drei rumänischen Männer, die in einem PKW mit polnischem Kennzeichen unterwegs waren, auf der A4 Ostautobahn, Höhe Ausfahrt Mönchhof, angehalten. Im PKW befanden sich die in Neusiedl am See zwischengelagerten Gegenstände sowie mehrere Fahrräder. Die drei Männer wurden sofort festgenommen. Im Zuge der Befragungen zeigten sich die drei Männer geständig, in der Nacht vom 02. zum 03. Oktober 2018 in mindestens zwei Liegenschaften in Parndorf eingedrungen zu sein und diverses Werkzeug (unter anderem eine Motorsäge und einen Aufmischer/Quirler) sowie ein Mountainbike gestohlen und in den PKW verladen zu haben. Einen Teil der gestohlenen Gegenstände im Gesamtwert von mehreren tausend Euro versteckten sie im Ortsgebiet von Neusiedl am See in einem Windschutzgürtel. Danach fuhren sie nach Melk, Niederösterreich, zum dortigen Stift. Dort stahlen sie in den Nachmittagsstunden des 03. Oktober insgesamt drei versperrte Leih – E – Bikes von einem Abstellplatz und verluden diese in den PKW. Weiters stahlen die Täter von weiteren drei E – Bikes die Satteltaschen, in welchen sich diverses Werkzeug befand.  

Nachdem die drei Männer die in Neusiedl am See versteckten Gegenstände wieder abgeholt hatten, wurden sie schließlich von Polizeibeamten auf der A4 angehalten und festgenommen.  Bei der Überprüfung der drei Rumänen wurde weiters festgestellt, dass diese sowohl in Frankreich als auch in Deutschland Vormerkungen wegen diverser Vermögensdelikte und wegen Bandendiebstahls aufweisen.

Die drei Täter wurden in die Justizanstalt Eisenstadt eingeliefert.

Die Gesamtschadenssumme wird im fünfstelligen Eurobereich beziffert.


Slowakischer LKW aus dem Verkehr gezogen

 Das Fahrzeug wies 32 Mängel auf, acht davon schwer.

Auf der A 6 (Nordostautobahn) wurde am 03. Oktober 2018 beim Prüfzug in Kittsee, Bezirk Neusiedl am See, ein slowakischer Lkw einer technischen Überprüfung zugeführt. Die Beamten der Landesverkehrsabteilung Burgenland stellten dabei insgesamt 32 technische Mängel fest, acht davon waren als schwer zu klassifizieren, so zum Beispiel extreme Bremskraftdifferenzen an der Vorderachse sowie Schäden an der Verbindung zwischen Hinterachse und Federung, wobei die Gefahr des Lösens der Achse vom Fahrzeug bestand. Besonders auffallend waren zwei Reifen an der Hinterachse mit starker Beschädigung. Diese waren derart aufgescheuert, dass sich die Seitenwand vom restlichen Reifen ablöste. Dem Fahrer wurde die Weiterfahrt untersagt und die Kennzeichen eingezogen.

Bemerkenswert: Der LKW wurde bereits vor zwei Jahren in Kittsee kontrolliert. Auch damals musste dem Chauffeur die Weiterfahrt aufgrund schwerster Mängel untersagt werden.

 

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