ÖVP Schwarz und Zarits für Anrechnung der Karenzzeiten

Eisenstadt, 26. 9. 2018

Abg.z.NR Gaby Schwarz und ÖAAB-Generalsekretär Abg.z.NR Christoph Zarits fordern Anrechnung der Karenzzeiten von 24 Monaten in allen Kollektivverträgen

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Abg.z.NR Gaby Schwarz und ÖAAB-Generalsekretär Abg.z.NR Christoph Zarits

Die Sozialpartner seien nun am Zug. Gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit dürfe nicht nur ein Slogan bleiben, hier müssen endlich wirksame Maßnahmen ergriffen werden.

Eisenstadt, 26. September 2018 (OTS) „Bei den derzeit laufenden Lohn- und Gehaltsverhandlungen gilt es, ein besonderes Augenmerk auf die Arbeiternehmerinnen in Österreich zu legen. Männer verdienen in Österreich nach wie vor 20 Prozent mehr als Frauen – und das bei gleicher Leistung. Das ist inakzeptabel. Hier gilt es einen Schritt in Richtung Schließung der Einkommensschere zu setzen. Die Anrechenbarkeit von Karenzzeiten auf Gehaltserhöhungen nach dem Wiedereinstieg in den Beruf muss endlich in allen Kollektivverträgen umgesetzt werden“, so ÖAAB-Generalsekretär Abg.z.NR Christoph Zarits und Abg.z.NR Gaby Schwarz.

„Die dauerhafte gehaltsmäßige Benachteiligung der Frauen, die die Karenz überwiegend in Anspruch nehmen, muss ein Ende haben. Durch die Nichtanrechnung werden Frauen gehaltsmäßig im Vergleich zu Männern oft ihr ganzes Berufsleben schlechter gestellt“, so Abg.z.NR Gaby Schwarz.

„Viele Kollektivverträge enthalten automatische Gehaltsanpassungen. Dadurch bekommen Dienstnehmerinnen und Dienstnehmer regelmäßig eine Gehaltserhöhung. Urlaub, Krankengeld, Präsenzdienst oder Pflegefreistellung werden dabei angerechnet, die Abwesenheit bei Karenz oftmals aber nicht. Das soll sich ändern: Bis zu 24 Monate Karenz sollen auch hier automatisch angerechnet werden“, betont ÖAAB-Generalsekretär Christoph Zarits.

„Die Sozialpartner sind nun am Zug diese Ungerechtigkeit zu beseitigen. Gleicher Lohn für gleiche Arbeit soll nicht nur ein Slogan bleiben“, fordern die burgenländischen VP-Abgeordneten abschließend.

 

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