90 Jahre Raiffeisenlandesbank Burgenland

Eisenstadt, 25. 9. 2018

Die Raiffeisenlandesbank Burgenland feiert das 90–jährige Bestandsjubiläum und lädt rund 500 Gäste am 25. September 2018 zur großen Festveranstaltung ins Schloss Esterházy nach Eisenstadt. Zahlreiche Festgäste aus allen Gesellschaftsbereichen des Burgenlandes, angeführt von Landeshauptmann Hans Niessl gaben Raiffeisen ebenso die Ehre wie die Spitze der Raiffeisenfamilie mit Generalanwalt Dr. Walter Rothensteiner und dem Aufsichtsratsvorsitzenden der Raiffeisen Bank International, Präs. Mag. Erwin Hameseder. Mit dabei auch Hermann Maier, seit Jahrzehnten Testimonial für Raiffeisen.

raiffeisen
Dr. Leodegar Pruschak, Prof. MMag. Dr. Gottfried Haber, Präs. ÖkR. DI Erwin Tinhof, GA Dr. Walter Rothensteiner, Hermann Maier, LH Hans Niessl, Bgm. Mag. Thomas Steiner, GD Dr. Rudolf Könighofer

90 Jahre sind Grund genug, Rückschau zu halten, Positionen zu überprüfen, sich der Stärken zu besinnen und einen Blick auf die neuen Herausforderungen zu werfen. Stolz blicken Präsident ÖkR DI. Erwin Tinhof und Generaldirektor Dr. Rudolf Könighofer zurück. „Raiffeisen war im Burgenland stets die erste Adresse bei Bankgeschäften, wir sind es heute und wollen es auch bis zum runden 100-jährigen Jubiläum bleiben“, führt Könighofer aus.

MuM (Money under Management) der Raiffeisenbankengruppe Burgenland übersteigt erstmals 10 Milliarden Euro – ein nachhaltiger Beweis für 90 Jahre erfolgreiche Arbeit für das Burgenland

In den Jahren 1922 bis 1928, also ab der Zugehörigkeit des Burgenlandes zu Österreich, wurden in unserem Bundesland 90 Raiffeisenkassen gegründet. Diese brauchten zentrale Unterstützung und das führte 1928 zur Gründung der Raiffeisenlandesbank Burgenland. Gemeinsam konnte Raiffeisen eine Lösung für die Probleme dieser Zeit bieten und wuchs daher dynamisch bis zum Beginn des 2. Weltkrieges.

Mit dem Beginn des Wirtschaftsaufschwunges Mitte der 50iger Jahre baute sich langsam der Wohlstand der Bevölkerung auf. Raiffeisen trug bei den Menschen dazu bei, wieder Vertrauen in die österreichische Währung und in die Sicherheit der Spareinlagen zu gewinnen. In den Jahren 1958 bis 1968 stiegen die Spareinlagen bei Raiffeisen im Burgenland von 100 Millionen Schilling auf 1 Milliarde Schilling. Dieses Geld konnte der Wirtschaft in Form von Krediten für Investitionen zur Verfügung gestellt werden und unterstützte nachhaltig das Wirtschaftswachstum.

Der Beitritt Österreichs zur Europäischen Union und der Status des Burgenlandes als Ziel 1–Gebiet war der nächste große Schritt des Burgenlandes vom Agrarland zum Technologie-, Tourismus- und Thermenland. Raiffeisen hat mitgeholfen, diese Herausforderung zu bewältigen. Finanzierung, Förderungsberatung und -abwicklung und eigene Initialprojekte wie Thermenhotels, Gewerbe- und Handelsparks und Technologiezentren waren der Beitrag der Raiffeisenlandesbank für die Weiterentwicklung des Burgenlandes und haben die Marktstellung weiter verstärkt.

Die Entwicklung der Raiffeisenbankengruppe Burgenland seit dem Beitritt zur Europäischen Union spricht für sich:

Die Bilanzsumme vervierfachte sich auf 7,22 Milliarden Euro.

Die Spareinlagen konnten um 3 Milliarden Euro von 1,5 Milliarden Euro auf 4,5 Milliarden Euro erhöht werden.

Das Finanzierungsvolumen konnte von 1,3 auf 3 Milliarden Euro gesteigert werden.

Der wachsende Wohlstand der Burgenländer spiegelt das der Raiffeisenbankengruppe Burgenland anvertraute Vermögen wider. Raiffeisen verwaltet heute für Kunden Gelder in Höhe von 10 Milliarden Euro (= Money under Management). Vor dem EU-Beitritt waren es 4 Milliarden Euro.

Diese Wachstumszahlen sind umso beeindruckender, wenn man bedenkt, dass 2008, bedingt durch die Finanzkrise, das Vertrauen der Bevölkerung in die Banken massiv gelitten hat. Raiffeisen ist es nicht nur gelungen, das Vertrauen seiner Kunden zu halten, sondern auch neue Kunden dazu zu gewinnen. Mit 231.000 Kunden ist Raiffeisen die unangefochtene Nr. 1 im Burgenland.

Der Blick in die Zukunft

„Wir werden nicht durch die Erinnerung an die Vergangenheit weise, sondern durch die Verantwortung für unsere Zukunft“, zitiert Könighofer den berühmten Dichter George Bernard Shaw.

Raiffeisen ist sich der Verantwortung bewusst und wird den Förderauftrag, aufbauend auf den Erfolgen der Vergangenheit, konsequent fortsetzen und sich den neuen Herausforderungen stellen:

„Die digitale Regionalbank als Geschäftsmodell der Zukunft“

Für die Raiffeisen Bankengruppe, die sich den Werten Nähe, Vertrauen und Sicherheit verpflichtet fühlt, erwachsen durch die fortschreitende Digitalisierung besondere Herausforderungen. Es gilt, die für Raiffeisen typischen Stärken wie die enge, persönliche Kundenbeziehungen und das regionale Bankstellennetz mit den Vorteilen der digitalen Welt zu kombinieren. Raiffeisen schafft Schritt für Schritt die notwendigen Voraussetzungen, damit die gewohnt hohe Servicequalität auch in der digitalen Welt geboten wird. Die Grundlage für ein erfolgreiches Bankgeschäft bleibt allerdings auch in der digitalen Welt die gleiche: Das Vertrauen der Kunden.

„Uns ist kein Kunde zu klein und kein Problem zu groß“

Raiffeisen bietet seinen Kunden alle Finanzprodukte und berät persönlich und kompetent. Die Geschäftsbeziehung mit den Kunden ist auf Nachhaltigkeit und Kontinuität abgestellt.

„Wir sehen unsere Stärke in der Gemeinschaft“

Die Leistungskraft von Raiffeisen im Burgenland wird unterstützt durch die intensive Zusammenarbeit und die gegenseitige Unterstützung mit Raiffeisen Österreich und Raiffeisen International.

Die gemeinsame Arbeit steht unter dem guten Stern von Raiffeisen, dem Giebelkreuz. „Wo dieses Zeichen drauf ist, ist Raiffeisen drinnen“, betont Könighofer. „Wir legen großen Wert auf die Qualität unserer Produkte. Nicht umsonst verbinden die Kunden mit dem Giebelkreuz Nähe, Vertrauen und Sicherheit.“

Die Raiffeisenlandesbank Burgenland hat 90 Jahre in Partnerschaft mit den vielen Raiffeisengenossenschaften, der Wirtschaft und den Burgenländerinnen und Burgenländern mitgeholfen, das Burgenland lebens- und liebenswert zu gestalten und wird diesem Auftrag auch in Zukunft nachkommen.

 

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