Informeller EU-Agrarministerrat heute in Schloß Hof

Schloß Hof, 25. 9. 2018

Berlakovich: Auch in der zukünftigen Gemeinsamen Agrarpolitik der EU müssen die bäuerlichen Familienbetriebe einen hohen Stellenwert haben

övp
DI Niki Berlakovich, LWK Bgld. Präsident

Beim informellen EU-Agrarministerrat, der heute unter dem Vorsitz von Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger auf Schloss Hof in Niederösterreich stattfindet, stehen die EU-Kommissionsvorschläge für die künftige Gemeinsame Agrarpolitik 2021 bis 2027 im Mittelpunkt der Beratungen.

Präsident Berlakovich fordert, dass auch in der künftigen GAP-Periode die bäuerlichen Familienbetriebe einen hohen Stellenwert haben müssen. Berlakovich: „Unsere bäuerlichen Betriebe brauchen eine verlässliche Agrarpolitik, die ihnen eine größtmögliche wirtschaftliche Planungssicherheit gibt. Besonders am Herzen liegen mir die Förderung von Jungbauern und die Unterstützung innovativer, zukunftsweisender Betriebe. Unsere Landwirtschaft muss eine produzierende Landwirtschaft bleiben, die sich natürlich ihrer großen ökologischen Verantwortung bewusst ist. Eine starke Säule dazu ist das Programm Ländliche Entwicklung, welches mit dem ÖPUL ökologischen Bereichen, wie der Biologische Landwirtschaft und der Integrierte Produktion eine hohe Priorität einräumt“.

„Unsere Heimat verfügt mit dem Ländlichen Raum über hervorragende Lebens- und Erholungsbereiche mit einer herrlichen Natur. Für die Erhaltung des Ländlichen Raumes braucht es eine flächendeckende Landwirtschaft, die auch die Pflege der Kulturlandschaft sicherstellt. Daher appelliere ich an den Agrarministerrat keine Kürzungen bei Budgetmittel für den Ländlichen Raum anzudenken. Eine bestmögliche Geldmitteldotierung unterstützt den Ländlichen Raum als Kraftquelle unserer Heimat und wirkt so auch einer Entvölkerung unseres Bundeslandes entgegen“, so Berlakovich abschließend.

 

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