Weltschulmilchtag am 26. September

St. Georgen, 24. 9. 2018

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Das „tägliche Glas Schulmilch“ mit seinen gesunden Inhaltsstoffen ist eine bedeutende Energiequelle für unsere Schulkinder

Eine gute und ausgewogene Ernährung ist besonders für Schulkinder wichtig. Das „tägliche Glas Milch“ mit seinen wertvollen Inhaltsstoffen ist eine hervorragende Energiequelle. Milch bietet alles, was groß und stark macht und ist ein optimaler Mix aus Eiweiß, Fett und Kohlenhydraten. Milch ist auch ein wahrer Vitamin- und Mineralstoffcocktail, der Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden fördert. Das Lebensmittel Milch sollte daher die Menschen vom frühen Kindesalter an bis ins hohe Alter begleiten“, so der Präsident der Burgenländischen Landwirtschaftskammer Dipl.-Ing. Nikolaus Berlakovich bei einem Pressetermin am 24. September in der Volksschule von St. Georgen anlässlich des Weltschulmilchtages, der heuer am 26. September stattfindet. An der Presseveranstaltung nahmen auch Landesrätin Verena Dunst, der Bürgermeister von Eisenstadt, LAbg. Mag. Thomas Steiner, Bildungsdirektor Mag. Heinz Josef Zitz und die Direktorin der Volksschule St. Georgen, Gerlinde Kugler teil. Als Milchlehrpfad-Referentin fungierte die Seminarbäuerin und Kammerrätin der Burgenländischen Landwirtschaftskammer, Dipl.-Ing. Carina Laschober-Luif.

 

Präsident Berlakovich: „Milch und Milchprodukte sichern Arbeitsplätze auf unseren Bauernhöfen aber auch in vor- und nachgelagerten Bereichen wie Molkereien, Lagerhäuser etc. Es ist wegweisend, dass unsere Schulkinder über die Herkunft und den Wert unserer Lebensmittel bestmöglich informiert werden. Kinder von heute sind Konsumenten von morgen. Wir brauchen mündige Konsumenten, die den Wert von hochqualitativen und gesunden heimischen Lebensmitteln erkennen. Ganz besonders das Lebensmittel Milch hat dabei viel zu bieten: Über die Milch, die im Burgenland von 110 Milchbauern mit ca. 4.000 Milchkühen produziert wird, kann auch gewährleistet werden, dass unsere herrliche Kultur- und Naturlandschaft nachhaltig gepflegt wird. Die burgenländischen Milchbauern können rund 50 % des Gesamtmilchbedarfes im Burgenland abdecken. Unser Land ist ein wahres Paradies, wenn es um hochwertige Naturprodukte geht. Zwei Molkereien – nämlich die Berglandmilch/Schärdinger und die NÖM – liefern an rund 3.000 Schulkinder in 50 burgenländische Schulen Milch- und Milchprodukte.“

 

Seminarbäuerin Dipl.-Ing. Carina Laschober-Luif berichtete, dass die zertifizierten Seminarbäuerinnen in Volksschulen und Neuen Mittelschulen jedes Jahr ca. 500 Workshops gemäß dem Motto „Lebensmittel, woher kommst du?“, durchführen. Damit wurden 2017 insgesamt 7.792 Schülerinnen und Schüler erreicht. Die Workshops sind inhaltlich und methodisch der jeweiligen Schulstufe angepasst und werden von LehrerInnen und SchülerInnen sehr gut angenommen. Die Angebote der Seminarbäuerinnen können auch von der LFI-Homepage heruntergeladen werden (www.lfi.at/bgld). Mit ihrer Arbeit übermitteln die Seminarbäuerinnen den Schulkindern wichtige Kenntnisse über die Arbeit und die Leistungen der Bäuerinnen und Bauern, sowie die Qualität der heimischen Lebensmittel und damit verbunden einer gesunden Ernährung.

 

Im Rahmen des Pressetermines hat Seminarbäuerin Carina Laschober-Luif den Schulkindern der 3. und 4. Klasse der Volksschule von St. Georgen den „Milchlehrpfad“ vorgeführt.

Wie wird aus grünem Gras Milch? Warum wird Milch auch das weiße Gold genannt? Gibt es lila Kühe? Wieviel Milch brauche ich für ein Kilogramm Butter? Warum haben Kühe gelbe Ohrmarken? Mit pädagogisch wertvollen Arbeitsmaterialien sowie vielen interessanten Aktivitäten zum Thema Milch (z. B. Butter-shaken und aufs Brot streichen, „Kuhdoku“ spielen mit Rinderrassen, melken mit dem Gummieuter…) entdecken die Kinder die Reise der Milch von der Kuh bis in den Kühlschrank bzw. auf den Küchentisch. Zum Nachlesen gibt es dazu ein Pixiebuch.

 

Informationen zum Milchlehrpfad:

 

Schüler/Innen begeben sich auf den Milch(lehr)pfad – Von der Kuh bis auf den Küchentisch.

Die einzelnen Lehrbehelfe des Milch-Info-Paketes geben u.a. Auskunft über Abstammung und Nutzung der Kuh, über die wichtigsten Rinderrassen in Österreich, die Haltung der Tiere, über Verarbeitung und Transport von Milch und Milchprodukten. Es wird aber auch auf die Kennzeichnung der Lebensmittel, ihren gesundheitlichen Wert sowie die Bestandteile der Milch eingegangen.

 

Eine Kuh gibt durchschnittlich 25 l Rohmilch am Tag >> Daraus kann folgendes einzeln hergestellt werden: 25 l Milch oder 2 l Rahm oder 5,5 kg Topfen oder ca. 1 kg Butter oder ca. 25 kg Joghurt oder ca. 4 kg Weichkäse oder ca. 3 kg Schnittkäse oder ca. 2 kg Hartkäse. Eine Kuh gibt ca. 305 Tage im Jahr Milch, d. h. ca. 7.650 l Milch im Jahr. Ein Bauer in Österreich hat im Durchschnitt 17 Kühe (insgesamt 32 Rinder) im Stall; ein burgenländischer Bauer hält im Durchschnitt ca. 30 Kühe (insgesamt 48 Rinder) im Stall. Die Rinderrassen in Österreich sind: Fleckvieh (= 4/5 aller in Österreich lebenden Rinder), Holstein (sind immer mehr bei spezialisierten Milchbetrieben zu finden), Braunvieh, Pinzgauer und Grauvieh.

 

Der Milch-Lehrpfad für Schulen beinhaltet:

  • 12 Plakate, die den Weg der Milch von der Kuh bis auf den Küchentisch aufzeigen und darüber hinaus viel Wissenswertes zu dem Thema darstellen.
  • Ein spezieller Leitfaden für LehrerInnen, der sowohl vertiefende Infos zum Lebensmittel Milch als auch wertvolle pädagogische Anregungen und Vorschläge bietet.
  • Einen ca. 25-minütigen Film, der das Gelernte vertiefen soll und in Teilschritten eingesetzt werden kann.
  • Mehr als 150 Arbeitsblätter zum Thema Milch, die Fächer übergreifend für die Unterrichtsgegenstände Sachunterricht, Biologie, Deutsch, Mathematik und bildnerische Erziehung konzipiert wurden.
  • Ein Milch-Lexikon, das die wichtigsten Begriffe rund um die Milchproduktion sehr übersichtlich und leicht verständlich erläutert.

 

Das Projekt „Milchlehrpfad“ wurde von der Landwirtschaftskammer und dem Landwirtschaftsministerium in Kooperation mit der AMA-Marketing, Ernährungswissenschaftlern und Pädagogen entwickelt und wird seitens des Landesschulrates für Burgenland besonders befürwortet. Die Schulmilchveranstaltung am 24. September 2018 in der Volksschule von St. Georgen wurde von der NÖM AG und der BERGLANDMILCH unterstützt. So haben der Gebietsleiter der BERGLANDMILCH, Johann Albrecher, und der Gebietsleiter der NÖM AG Mario Rap, Milch- und Kakaopackerl sowie diverse Milchprodukte an die Schulkinder der Volksschule St. Georgen verteilt. An der Weltschulmilchtagsveranstaltung in der Volksschule St. Georgen hat auch der Milchwirtschaftsreferent der Bgld. Landwirtschaftskammer, Ing. Johannes Gstöhl teilgenommen.

 

Seitens der Agrarmarkt Austria wurden Schul-Sets mit Bleistift, Radiergummi, Notizblock, Lineal und einem Schulheft mit dem Aufdruck „AMA GÜTESIEGEL“ zur Verfügung gestellt, die an die Schulkinder zur Verteilung gelangten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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