70 Jahre Feuerwehrschule in Eisenstadt

Eisenstadt, 20. 9. 2018

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Das Ausbildungszentrum der Florianis zählte bis dato mehr als 161.000 Schulungsteilnehmer.

Mit einem Festakt feierte der Burgenländische Landesfeuerwehrverband heute, Donnerstag, das 70-jährige Bestandsjubiläum der Feuerwehrschule in Eisenstadt. Als Gäste durften Landesfeuerwehrkommandant LBD Ing. Alois Kögl und Leiter der Landesfeuerwehrschule, OBR Ing. Mag. Josef Bader, Vertreter aus der Politik, an der Spitze Feuerwehrreferent Landeshauptmann-Stellvertreter Johann Tschürtz, Bürgermeister LAbg. Mag. Thomas Steiner und LAbg. Vizebürgermeister Günter Kovacs in Vertretung von Landeshauptmann Hans Niessl, der Kirche mit Diözesanbischof Dr. Ägidius Zsifkovits und Superintendent Mag. Manfred Koch, sowie Vertreter von Feuerwehren aus anderen Bundesländern und zahlreiche Feuerwehrmitglieder aus dem ganzen Land begrüßen.

„Alleine die beeindruckende Zahl von bisher mehr als 161.000 Schulungsteilnehmern in der Feuerwehrschule veranschaulicht das große und hochprofessionelle Engagement der burgenländischen Feuerwehrfrauen und –männer, die ehrenamtlich und in ihrer Freizeit unverzichtbare Arbeit im Dienst der Gesellschaft leisten. Ich danke allen – ehemaligen und aktiven – Mitgliedern ganz herzlich für ihren großartigen, beispielhaften Einsatz und wünsche der Feuerwehrschule, allen Verantwortlichen und dem ganzen Team alles Gute zum 70-Jahr-Jubiläum“, sagte Tschürtz in seiner Festrede.

In seinem Vortrag ließ Schulleiter Bader die vergangenen sieben Jahrzehnte Revue passieren. Den Feuerwehrleuten unter dem Motto „Freiwilligkeit gepaart mit Professionalität“ eine praktische und realistische Ausbildung zu vermitteln, ist das Ziel der Feuerwehrschule. Bereits 1947 war am Oberberg-Eisenstadt im alten Propsteigebäude, heute Haus der Begegnung, das Landesfeuerwehrkommando samt einer Feuerwehrschule eingerichtet worden. 1968 wurde schließlich die neue Feuerwehrschule am heutigen Standort am Stadtrand von Eisenstadt eröffnet, wo seither auch das Feuerwehrkommando und die Landeswarnzentrale angesiedelt sind. 1974 erfolgte die Erweiterung durch ein Brandhaus, das mehr als 3 Jahrzehnte zur Ausbildung burgenländischer und ungarischer Feuerwehren diente. Um den Feuerwehrleuten eine allen heutigen Ansprüchen genügende Ausbildung zu gewährleisten, wurde im Rahmen eines gemeinsamen EU-Projektes vom Burgenländischen Landesfeuerwehrverband und der Berufsfeuerwehr Sopron als Projektpartner auf dem Areal der bestehenden Landesfeuerwehrschule ein neues Brandhaus zur gemeinsamen Ausbildung burgenländischer und ungarischer Feuerwehren errichtet. Das 2011 eröffnete Brandhaus verfügt über modernste Wärmebildkameras und Steuerungs- und Sicherheitseinrichtungen.

70 verschiedene, aufeinander aufbauende Lehrgänge werden heute in der Schule angeboten; sie umfassen Branddienst, Atemschutz, Schadstoff- oder Maschinistenausbildung, Technik, Sicherheit und Retten, Führungslehrgänge und viele weitere Themen. Rund 180 Lehrgänge werden jährlich angeboten, von den TeilnehmerInnen dafür rund 60.000 Stunden aufgewendet. Insgesamt sind 30 hauptberufliche Ausbilder und MitarbeiterInnen in der Schule beschäftigt, dazu kommen 10 Zivildiener und 173 GastausbilderInnen. „Bis zum heutigen Tag haben insgesamt 161.205 Feuerwehrleute an den Schulungen teilgenommen“, sagt Bader.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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