Zur Arbeit radeln als Beitrag zu Gesundheit und Klimaschutz

Eisenstadt, 19. 9. 2018

Gewinner der Kampagne „Radelt zur Arbeit“ von Landeshauptmann Niessl ausgezeichnet

Die Burgenlandsieger der bundesweiten Kampagne „Radelt zur Arbeit“ zeichnete Landeshauptmann Hans Niessl heute, Mittwoch, im Landtagssitzungssaal in Eisenstadt aus. 178 Radler aus 49 Unternehmen hatten sich im Aktionszeitraum Mai an der Aktion beteiligt, dabei fast 25.000 km zurückgelegt und knapp vier Tonnen CO2 eingespart.

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AK-Präsident Gerhard Michalitsch, LH Hans Niessl, Hannes Puschitz, Christian Handler, Alec Hager von der Bundeskampagne „Radelt zur Arbeit“, Mag. Peter Zinggl, Verkehrskoordinator Burgenland, DI Christine Zopf-Renner, Leiterin Mobilitätszentrale Burgenland

„Gerade in ländlichen Strukturen wie im Burgenland ist es wichtig, umweltfreundliche Mobilitätsangebote für die Bevölkerung zu erhalten oder zu verbessern. Mobil sein, ohne auf den eigenen PKW angewiesen zu sein – unter dieser Prämisse haben wir auch die gesamte Gesamtverkehrsstrategie Burgenland erarbeitet“, erklärte Niessl.

Der Ablauf: Mitarbeiter von Unternehmen und sonstigen Institutionen bilden mit Kollegen 2 bis 4 Personen-Teams und legen im Aktionsmonat Mai möglichst viele Arbeitswege mit dem Rad zurück. Das Burgenland nimmt bereits seit mehreren Jahren an der Kampagne teil. Heuer haben 49 Unternehmen mit 74 Teams und 178 Radler mitgemacht – mehr als doppelt so viele wie im Jahr 2017. Die Teilnehmer haben dabei insgesamt 24.668 km zurückgelegt und knapp vier Tonnen CO2 Emissionen eingespart.

Teampreis – Siegerteam radelte im Mai 736 km zur Arbeit
Ziel war es im Aktionsmonat Mai mindestens 50 Prozent der Arbeitstage in die Arbeit zu radeln. Wenn alle Kollegen in einem Team dieses Ziel erreichen, nehmen sie an den Teampreisverlosungen teil.
Christian Handler und Hannes Puschitz vom Team HaPuHaCe von der Netz Burgenland sind eines von sieben Teams, die einen Teampreis gewonnen haben. Sie sind bei der Aktion im Mai 736 km geradelt. Insgesamt sind sie im Jahr 2018 sogar schon 3.982 km geradelt.

Die Sieger der Kampagne „Radelt zur Arbeit“ beim Radel-Lotto:
Beim Radel-Lotto kann man an jedem Arbeitstag im Mai angerufen und gefragt werden, ob man mit dem Rad in die Arbeit gefahren ist. Wenn man die Frage mit Ja beantwortet, bekommt man einen Radellotto-Preis!
Folgende Teilnehmer, die einen Radel-Lotto Preis gewonnen haben, waren bei der Auszeichnung anwesend:
Ø        BA Sabine Praunseis, UNIQA
Ø        Tristan Perschy, Bezirkshauptmannschaft Eisenstadt-Umgebung
Ø        Peter Bartolovits, Kastner Jennersdorf

„Ich gratuliere den Gewinnern der Kampagne „Radelt zur Arbeit“ ganz herzlich. Sie haben mit dieser Aktion einen vorbildlichen Beitrag zu mehr Klimaschutz und weniger CO2-Ausstoß geleistet. Und ich danke allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern und den Unternehmen, die ihre Mitarbeiter unterstützt haben und hoffe, sie alle beteiligen sich auch im kommenden Jahr wieder an dieser Aktion“, so Niessl.

Mehr als die Hälfte aller zurückgelegten Wege im Burgenland kürzer als 5 km
Laut VCÖ legen die Burgenländer täglich 205.000 Wege zur Arbeit zurück. 17.000 davon werden zu Fuß oder mit dem Fahrrad, 23.000 mit dem Öffentlichen Verkehr und 148.000 mit dem Auto absolviert. Auch bei den täglichen Einkaufsfahrten wird die Mehrzahl mit dem PKW zurückgelegt, wobei mehr als die Hälfte der Wege kürzer als 5 km sind.

„Masterplan Radfahren“ soll Fahrradnutzung bis 2030 verdoppeln
Hier setzt die Mobilitätszentrale Burgenland mit dem Land Burgenland mit ihren Aktivitäten für mehr Alltagsradverkehr an.
Der jetzt fertig gestellte „Masterplan Radfahren – Burgenland radelt“ soll die Fahrradnutzung im Alltag deutlich erhöhen. Ziel: die Anzahl der mit dem Fahrrad zurückgelegten Wege bis 2030 zu verdoppeln. Um dies zu erreichen, bedarf es eines Maßnahmenbündels: Dazu zählen die Verbesserung der Infrastruktur, die Erhöhung der Sicherheit der Radfahrer und die Stärkung des Bewusstseins für die Vorteile des Radfahrens und des Öffentlichen Verkehrs. Auch die Kombination von Radfahren und Öffentlichen Verkehr für längere Distanzen (Stichwort Multimodalität) und die Vergrößerung des Komforts und des Aktionsradius durch die verstärkte Nutzung von E-Bikes stärken den Radverkehr. Der Masterplan Radfahren wurde kürzlich im Rahmen des VCÖ-Mobilitätspreises Burgenland 2018 ausgezeichnet.

 

 

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