17. 9. 2018 – Polizei News

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Erfolge bei Kontrollen

Im Nordburgenland stellten Beamte am Wochenende gefälschte Kennzeichen und einen Laserblocker sicher.

Bei einer Schwerpunktkontrolle am Grenzübergang Kittsee/Jarovce wurde am Nachmittag des 15. September 2018 ein 21-jähriger ungarischer Staatsangehöriger mit seinem PKW zu einer Lenker- und Fahrzeugkontrolle angehalten. Im Zuge dieser Kontrolle entdeckten die Beamten sowohl an der Front- als auch an der Heckstoßstange des Fahrzeuges einen Laser- und Radarblocker. Dem Lenker wurde die Weiterfahrt so lange untersagt, bis der gesetzmäßige Zustand des Fahrzeuges wiederhergestellt war. Nach der Demontage der Teile durch den Fahrzeuglenker durfte dieser die Fahrt fortsetzen. Das Gerät wurde sichergestellt und die Anzeige bei der Bezirksverwaltungsbehörde erstattet.

Auf der Ostautobahn A 4 in Fahrtrichtung Ungarn wurden in den Nachmittagsstunden des 16. September 2018 Geschwindigkeitskontrollen durch Beamte der Landesverkehrsabteilung durchgeführt. Bei der Anhaltung eines 29-rumänischen Staatsangehörigen stellten die Beamten fest, dass an den deutschen Kennzeichen am Fahrzeug wesentliche Sicherheitsmerkmale fehlten. Zusätzlich händigte der Lenker den Beamten einen englischen Zulassungsschein aus. Bei einer näheren Befragung sagte der Fahrzeuglenker, dass er den PKW samt Kennzeichen vor ca. einem Monat in England gekauft habe. Die Beamten stellten die Kennzeichen sicher und leiteten diese an das Landeskriminalamt zur weiteren Untersuchung weiter.

Der Lenker wurde bei der Staatsanwaltschaft Eisenstadt angezeigt.


32 Reifendiebstähle und ein PKW-Diebstahl im Bezirk Neusiedl am See geklärt

Bezirkspolizeikommando Neusiedl am See: Festnahme eines mutmaßlichen Reifen- und PKW-Diebes in Ungarn. Täter in Haft!

Beamte der Kriminaldienstgruppe des Bezirkspolizeikommandos Neusiedl am See forschten einen 27-jährigen ungarischen Mann aus, der dringend tatverdächtigt ist,  in den Jahren 2015 und 2016 im Bezirk Neusiedl am See eine Vielzahl von Kompletträdern von PKWs gestohlen und bereits im Jahre 2009 einen PKW-Diebstahl in Pamhagen (Bez. Neusiedl am See) verübt zu haben.

Die Tatortarbeit führte zum entscheidenden Hinweis.

Im Zuge der damals durchgeführten Tatortarbeiten durch die Beamten der Kriminaldienstgruppe des Bezirkspolizeikommandos Neusiedl am See konnten entsprechende Spuren gesichert werden. Über Anordnung der Staatsanwaltschaft Eisenstadt wurden diese Spuren einer entsprechenden Auswertung zugeführt, wobei eine Übereinstimmung mit den verschiedenen Tatorten erzielt werden konnte. Im Zuge der weiteren Erhebungen wurde ein einschlägig vorbestrafter 27-jähriger ungarischer Staatsbürger als Spurenverursacher und somit als dringend Tatverdächtiger ausgeforscht.

Täter in Ungarn festgenommen

Der Tatverdächtige wurde aufgrund eines Haftbefehles in Ungarn festgenommen und am 25. Juli 2018 den österreichischen Polizeibeamten übergeben. Im Zuge der Einvernahme zeigte sich der Ungar zu den ihm zur Last gelegten Straftaten geständig. Der Tatverdächtige wurden über Auftrag der Staatsanwaltschaft in eine Justizanstalt eingeliefert.


Auffindung einer männlichen Leiche in Eisenstadt

Todesursache laut Landeskriminalamt unbedenklich.

In den Vormittagsstunden des 17. September 2018 langte ein Notruf bei der Landesleitzentrale Burgenland bezüglich der Auffindung einer 72-jährigen männlichen Leiche in einem Beherbergungsbetrieb in Eisenstadt ein.

Kurze Zeit später trafen Polizeikräfte am Vorfallsort ein. Da die Todesursache vorerst unklar war, intervenierte die Tatortgruppe des Landeskriminalamtes Burgenland, welche nach einer Untersuchung zu dem Schluss kam, dass die Ursache als kriminalpolizeilich unbedenklich einzustufen ist.


LKW – Kontrollen am Wochenende

Schwerpunktaktion im Nord- und Südburgenland – fast 200 LKW wurden kontrolliert.

Auf der A 4, bei der Ein- und Ausreise Nickelsdorf (Bezirk Neusiedl am See) und in Rudersdorf (Bezirk Jennersdorf), im Bereich der B 65, fanden am vergangenen Wochenende verstärkte Schwerverkehrskontrollen der Landesverkehrsabteilung Burgenland gemeinsam mit Technikern der ASFINAG und der Landesregierung statt.

Dabei wurden 185 Schwerfahrzeuge und 15 Autobusse kontrolliert. Insgesamt stellten die Beamtinnen und Beamten 424 Mängel fest, 42 Kennzeichen wurden aufgrund mangelnder Verkehrs- und Betriebssicherheit abgenommen. Des Weiteren erfolgte bei 38 Lenkern die Untersagung der Weiterfahrt, 77 vorläufige Sicherheitsleistungen und 116 Organmandatsstrafen wurden eingehoben. Die Gesamtanzahl der an die zuständigen Bezirkshauptmannschaften erstatteten Anzeigen beläuft sich auf 527.

 

Besonderheiten:

Bei einem Sattelzug aus Ungarn stellten die Beamten insgesamt 23 technische Mängel fest, darunter einen stark leckenden Treibstofftank und einen kaputten Reifen beim Sattelaufleger. Weiters wurde im Rahmen der Kontrolle festgestellt, dass das Sattelzugfahrzeug seit Mai 2018 nicht zum Verkehr zugelassen ist und die hintere Kennzeichentafel gefälscht war. Das gefälschte Kennzeichen wurde sichergestellt und die Anzeige erstattet.

Ein aus Litauen stammender voll beladener Autotransporter, der nach Holland unterwegs war, wurde im Zuge der Kontrolle aus dem Verkehr gezogen, da an dem Fahrzeug insgesamt 20 technische Mängel zu verzeichnen waren, darunter funktionsuntüchtige Bremsen an drei Achsen sowie starker Flüssigkeitsverlust aus dem Motor. Dem Lenker wurde die Weiterfahrt untersagt.

 

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