Neue Polizeidienststelle in Schattendorf eröffnet

Schattendorf, 15. 9. 2018

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Innenminister Herbert Kickl eröffnete eine neue Polizeiinspektion in Schattendorf. Der Neubau wurde notwendig, weil die alte Dienstelle nicht mehr den Anforderungen entsprach. Weder die Ausstattung war zeitgemäß, noch konnten viele Arbeitnehmerschutzrichtlinen eingehalten werden. Der Neubau wurde in 14 Monaten Bauzeit von der OSG errichtet und hat eine Gesamtnutzfläche von etwas mehr als 210 m². Derzeit versehen 12 Polizisten ihren Dienst in Schattendorf. Das Überwachungsgebiet umfaßt neben Schattendorf auch die Gemeinden Loipersbach, Baumgarten und Draßburg. Leider stand uns Innenminister Herbert Kickl, trotz vorheriger Zusage, dann für ein Interview nicht zur Verfügung.


Neue Polizeiinspektion in Schattendorf

Bundesminister für Inneres Herbert Kickl übergab am 15. September 2018 eine neue Dienststelle ihrer Bestimmung.

HBM Herbert Kickl: „Die Gründe für die erfolgreiche Arbeit im Burgenland sind in einer professionell agierenden Polizei zu sehen, die mit modernen Mitteln und ausreichend Personal ausgestattet ist“

In Schattendorf wurde eine neue, der heutigen Zeit entsprechende Polizeiinspektion, errichtet. Als Bauträger fungierte die Oberwarter Siedlungsgenossenschaft. Der Neubau wurde notwendig, da die alte Dienststelle den Anforderungen der heutigen Zeit sowohl hinsichtlich der Ausstattung als auch vieler Arbeitnehmerschutzrichtlinien nicht mehr gerecht wurde.

Der äußerst moderne und zweckdienliche Bau wurde in nur 14 Monaten errichtet und umfasst eine Gesamtnutzfläche von mehr als 210 m². Die Finanzierung erfolgte hinsichtlich der Errichtung und logistischen Vorbereitung durch den Bauträger, die Ausstattung der Dienststelle wurde durch das BMI finanziert.

Hochrangige Vertreter aus Politik und Wirtschaft haben sich am 15. September 2018, um 14:00 Uhr zur Eröffnung der neuen Polizeiinspektion eingefunden.

Landespolizeidirektor Mag. Martin Huber bedankte sich bei allen Verantwortlichen für die Unterstützung zur Durchführung aller notwendigen baulichen Maßnahmen. „Wir können heute eine der mit modernsten technischen Einrichtungen ausgestatteten Polizeiinspektionen des Burgenlandes in Betrieb nehmen“, so Mag. Martin Huber.

Bundesminister für Inneres Herbert Kickl sagte, dass Sicherheit nicht zufällig entsteht. Dazu sind viele Entwicklungsschritte sowie der gute Kontakt zwischen Bevölkerung und Exekutive notwendig. Im Burgenland funktioniere das besonders gut, denn die Statistik zeige, dass einerseits die Aufklärungsquote gestiegen sei und andererseits die Straftaten im Vergleich zu den Vorjahren zurückgegangen sind.

In ihren Ansprachen äußersten sich die Politiker besonders lobend über die Arbeit der Polizistinnen und Polizisten und stellten fest, dass diese das vollste Vertrauen der Bevölkerung genießen. Sowohl Landeshauptmann Hans Niessl als auch Landeshauptmannstellvertreter Johann Tschürtz zeigten sich sehr zufrieden über die Arbeit der Polizei im Burgenland. „Das Burgenland ist das sicherste Bundesland Österreichs und das ist das Verdienst der Beamtinnen und Beamten hier im Lande, die teilweise unter schwierigsten Bedingungen ihren Dienst verrichten.“

„Für die Gemeinde Schattendorf ist diese neue Dienststelle äußerst wichtig, weil Schattendorf eine Grenzgemeinde ist und Polizeipräsenz für das Sicherheitsgefühl immens wichtig ist“, sagte der Vizebürgermeister der Gemeinde Schattendorf, Thomas Hoffmann.

Kommerzialrat Dr. Alfred Kollar, Geschäftsführer der Oberwarter Siedlungsgenossenschaft, betonte die gute Zusammenarbeit mit der Polizei und den Entscheidungsträgern in Bund und Land.

Seit dem Jahre 1921 gibt es in Schattendorf bereits eine Sicherheitsdienststelle. Verrichteten dort bis zur Fusion von Gendarmerie und Polizei am 01. Juli 2005 Gendarmen ihren Dienst, so ist die Aufgabe zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Ruhe, Ordnung und Sicherheit nahtlos auf den neuen Wachkörper Bundespolizei übergegangen.

Derzeit verrichten in der Polizeiinspektion Schattendorf 12 Polizistinnen und Polizisten ihren Dienst. Zum Überwachungsgebiet, das insgesamt über 37 km² mit ca. 5.500 Einwohnern umfasst, gehören auch die Gemeinden Loipersbach, Baumgarten und Draßburg.

Aufgrund der direkten Grenzlage der Gemeinden des Zuständigkeitsbereiches und dem damit verbundenen grenzüberschreitenden Bahn-, Passagier- und Fahrzeugverkehr ist die Positionierung der Dienststelle sicherheitsstrategisch äußerst wichtig.

 

 

 

 

 

 

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