Frauenberatungsstellen werden auch Gesundheitszentren

Eisenstadt, 6. 9. 2018

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Ab sofort fungieren die sieben burgenländischen Frauenberatungsstellen unter dem Titel „Feminina“ auch als Anlaufstellen für Frauen- und Mädchengesundheit. Den Auftakt dazu gab eine Veranstaltung mit den Projektleiterinnen, der Koordinatorin und Mitarbeiterinnen der Beratungsstellen und zahlreichen Vertreterinnen von Frauenorganisationen. Das Burgenland ist das achte von neun Bundesländern, in denen Frauen- und Mädchengesundheitszentren eingerichtet wurden. Das Hauptaugenmerk liegt auf den Themen Gendermedizin und Gesundheitsvorsorge. Für das erste Jahr stehen 100.000 Euro zur Verfügung, die je zur Hälfte aus dem Frauen- und Sozialressort bereitgestellt werden.

Allgemeine Beratungsangebote werden in allen Zentren gleich sein. In Umfragen habe man zudem regionalspezifische Wünsche und Bedürfnisse erhoben; auf diese soll mit entsprechenden Angeboten reagiert werden. Neben Beratungen werden auch Kurse, Workshops und Informationsveranstaltungen zu gesundheitsfördernden Aspekten von Frauen und Mädchen aller Altersstufen angeboten – etwa zu den Themen Schwangerschaft und Geburt, körperliches und seelisches Wohlbefinden oder zu Fragen zu medizinischen Diagnosen. Ergänzend wird es medizinische Sprechstunden mit Ärztinnen geben.

 

 

 

 

 

 

 

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