5. 9. 2018 – Polizei News

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Mehrere Einbruchsdiebstähle geklärt

Die burgenländische Polizei hat zehn Einbrüche in der Steiermark und Burgenland geklärt – eine Täterin „suchte“ stets nach geeigneten Häusern. Nun sind beide Täter in Haft!

Bereits im Mai 2018 wurde in Dörfl, Steiermark, in einem Wohnhaus eingebrochen und verschiedene Schmuckgegenstände entwendet. Dabei wurden die unbekannten Täter von den zwischenzeitlich nach Hause kommenden Hauseigentümern überrascht, konnten aber mit der Beute fliehen.

Von diesen Zeugen wurde der Polizei rasch eine genaue Täterbeschreibung samt Fluchtfahrzeug übermittelt, sodass eine ausgelöste Alarmfahndung positiv verlief und die beiden Tatverdächtigen, nämlich eine 48-jährige Frau und ein 50-jähriger Mann, beide ungarische Staatsangehörige, kurze Zeit später von der Polizeistreife „Güssing 1“ im Gemeindegebiet von Neusiedl bei Güssing festgenommen werden konnten. Im Fluchtfahrzeug wurden noch ein Teil der Diebsbeute und das mutmaßliche Tatwerkzeug (ein massives Brecheisen und weiteres Einbruchswerkzeug) vorgefunden und sichergestellt.

Tatortarbeit führte zum Erfolg

Nach umfangreichen Erhebungen des Koordinierten Kriminaldienstes beim Bezirkspolizeikommando Güssing konnten den beiden Tatverdächtigen nunmehr neun Einbrüche in Wohnhäuser und ein Einbruch in den Wohntrakt in einem Gewerbebetrieb in der Zeit zwischen dem Januar 2018 und dem Mai 2018 angelastet werden. Fünf dieser Tatorte lagen in der Steiermark (Bezirke Südoststeiermark und Hartberg/Fürstenfeld), vier im Bezirk Güssing und einer im Bezirk Oberwart (Burgenland).

Bei diesen Einbrüchen wurde ein Schaden in der Höhe eines fünfstelligen Eurobetrages verursacht.

Die beiden Tatverdächtigen wurden über Auftrag der Staatsanwaltschaft Eisenstadt in eine Justizstrafanstalt eingeliefert.


Gefälschtes Dokument bei Grenzkontrolle sichergestellt

Bulgare wollte mit gekauftem Führerschein nach Österreich einreisen

Im Zuge der Grenzkontrolle in Nickelsdorf, Bezirk Neusiedl am See, wurde am Vormittag des 04. September 2018 ein 32-jähriger bulgarischer Staatsangehöriger zu einer Lenker- und Fahrzeugkontrolle angehalten. Mit im Fahrzeug, das in Bulgarien zugelassen war, waren drei weitere Personen unterwegs.

Dabei wiesen sich sämtliche Insassen mit bulgarischen Personalausweisen aus. Der Lenker übergab den Beamten zusätzlich einen Führerschein der tschechischen Republik sowie einen bulgarischen Zulassungsschein. Dabei wurde festgestellt, dass am Führerschein wesentliche Sicherheitsmerkmale fehlten, es sich also um eine Totalfälschung handelte.

Bei der Befragung gab der Bulgare an, dass er den Führerschein um € 450,00 von einem ehemaligen Arbeitskollegen in Tschechien gekauft habe.

Der Führerschein wurde sichergestellt, der bulgarische Staatsbürger, der in Österreich keinen Wohnsitz hat, musste eine Sicherheitsleistung hinterlegen und wurde auf freiem Fuß angezeigt.

 

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