Weinlese voll im Gang – Preise für Trauben und Wein im Gebinde im Keller!

Wien, 4. 9. 2018

SPÖ-NR PREINER: Hohe Qualität verdient faire Preise – Preisdumping auf dem Traubenmarkt bestraft diejenigen, die Basis für Qualität legen

spö
Bgm. NR Erwin Preiner

Das Weinjahr 2018 bringt hohe Qualität und hohe Quantität, wird zugleich aber ein Bumerang für manche Winzerbetriebe.
„Traubenpreise von 0,30 – 0,40 EUR pro Kilogramm sind ein Preisniveau, das die Kosten für die Produktion nicht annähernd decken kann. Der Handel verdient sich eine goldene Nase, die Preise für Trauben und Wein im Gebinde (0,30 EUR /Liter) zwingen kleine bäuerliche Betriebe und Nebenerwerbslandwirte immer mehr zum Aufgeben. Ist das die Strategie des Bauernbundes? Tatenlos zusehen und die bäuerlichen Betriebe aushungern, damit sie ihre Flächen verkaufen oder verpachten und nur noch einige wenige Großbetriebe den Weinsektor bestimmen?“, so SP-Agrarsprecher im Nationalrat Erwin PREINER anlässlich der heurigen Weinlese.

Dass gerade kleine Familienbetriebe und Nebenerwerbslandwirte oftmals die Basis für hohe Qualität schaffen, mit Dumpingpreisen abgespeist und für ihre wertvolle und kostenintensive Arbeit bestraft werden und auch noch AMA-Marketingbeiträge leisten müssen, kann und darf nicht sein“, so PREINER.

Die traubenverkaufenden Betriebe sind die Schwächsten und die Verlierer im Glied der Winzerbetriebe. Wer seine Trauben selbst verarbeitet, Wein abfüllt und auch selbst vermarktet oder einen Heurigen betreibt, ist wesentlich bessergestellt. „Ich fordere die Befreiung der Traubenverkäufer und Verkäufer von Wein im Gebinde vom AMA-Marketingbeitrag und appelliere mit Nachdruck an den Handel, faire Preise zu bezahlen!“, fordert PREINER.

„Weiters fordere ich den Bauernbund auf, sich endlich auch für Nebenerwerbslandwirte und traubenverkaufende Betriebe einzusetzen“, so SP-Agrarsprecher im Parlament Abg.z.NR Erwin PREINER.

„Alle Landwirte tragen nicht zuletzt durch ihre Bewirtschaftung zum Erhalt der einzigartigen Natur- und Kulturlandschaft im Burgenland bei“, bringt PREINER in Erinnerung.

 

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